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24.07.2017:

Aschaffenburger Integrationspreis verliehen

Zum dritten Mal hat die Stadt Aschaffenburg den Aschaffenburger Integrationspreis „Wir sind Aschaffenburg“ verliehen.

Den ersten Preis hat der Stadtjugendring mit dem Projekt „Aschaffenburg is(st) bunt“ gewonnen, den zweiten Preis die Schiller-Grundschule mit dem Projekt „Der Schulgarten verbindet alle Nationen“, und der dritte Preis ging an den Caritasverband Aschaffenburg–Stadt und Landkreis e.V. mit dem Projekt „Frauencafé der Gemeinschaftsunterkunft Aschaffenburg“.

In einem Festakt am Freitag, 21. Juli, im Ridinger Saal im Schloss Johannisburg würdigte die Stadt ehrenamtliches Engagement außerdem mit der Aushändigung der Zertifikate an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Interkulturellen Trainings und mit der Aushändigung der Zertifikate an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Ausbildung zu Sprach- und Kulturvermittler/innen.

 

Integrationspreis

Der mit 5000 Euro dotierte und im Integrationsleitbild verankerte Preis prämiert Projekte, die sich um die Integration und Gleichberechtigung aller Aschaffenburgerinnen und Aschaffenburger egal welcher Herkunft, Sprache, kultureller Prägung oder Lebensweise bemühen.

Mitglieder der Jury waren: Dr. Gabriele Lautenschläger, Uwe Holtfreter, Ulrich Eymann,Oberbürgermeister Klaus Herzog, Bürgermeisterin Jessica Euler, Bürgermeister Jürgen Herzing, Anna Ehrlich, Dr. Robert Löwer , Johannes Büttner, Bernhard Schmitt, Wolfgang Giegerich, Leyla Erdoğan, Frau Yun Tian, Frau Raicha Bah-Traore, Frau Fairous Al Mohanna, Frau Marleen Stock, Frau Paulina Volk.

 

Interkulturelles Training

Gemeinsam mit dem Bildungsbüro bietet das Integrationsmanagement der Stadt Aschaffenburg jedes Jahr zwei interkulturelle Trainings an. "Interkulturelle Kompetenz in der beruflichen Bildung" ist eine Fortbildung für Berufsschullehrerinnen, Berufsschullehrer, betriebliche Ausbilderinnen und Ausbilder sowie Fachkräfte in der beruflichen Bildung.

 

Sprach- und Kulturvermittler

Die Sprach- und Kulturvermittlerinnen und -vermittler (SKV) sind Aschaffenburger mit und ohne Migrationshintergrund, die sowohl die deutsche als auch eine Fremdsprache fließend beherrschen. Sie übersetzen bei Terminen zwischen Migranten, die noch nicht ausreichend deutsch sprechen und Institutionen, zum Beispiel Behörden, Beratungsstellen, Ärzten und vielem mehr und bilden so eine Brücke zwischen öffentlichen Institutionen und Zuwanderern. Durch die Vermittlung zwischen zwei verschiedenen Kulturen helfen sie außerdem dabei, kulturelle Missverständnisse zu vermeiden, beziehungsweise aufzuklären.

Um die Tätigkeit als SKV ausüben zu dürfen, durchlaufen sie eine Schulung, die 54 Stunden umfasst und unter anderem Interkulturelle Kompetenz, Konfliktmanagement und die Aufklärung über Beratungs- und Unterstützungsangebote für Zugewanderte beinhaltet.