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21.09.2017:

Stadtrat diskutiert Verkehrsgeschehen in der Innenstadt

In seiner Sitzung am 19.09.2017 hat der Planungs- und Verkehrssenat die Grundlagen zur Neugestaltung des Verkehrsgeschehens in der Innenstadt beschlossen. Die Verwaltung ist nun beauftragt, den Verkehrsentwicklungsplan für den Bereich innerhalb des Ringstraßensystems, d. h. zwischen der Bahnparallele und dem Stadtring fortzuschreiben.

Planungsgrundlage für diese Fortschreibung sind die Planungsziele, die in den letzten Monaten erarbeitet wurden. Dazu gab es eine Podiumsdiskussion, auf der vorgetragen und diskutiert wurde, einen Bürgerworkshop in der FOS/BOS und zwei Stadtratsworkshops.

Stadtrat, Verwaltung und Bürgerschaft haben dabei Problembereiche herausgearbeitet und Lösungsansätze diskutiert. Man ist sich einig, dass die künftige Verkehrsgestaltung in der Innenstadt nicht nur eine reine verkehrsplanerische Aufgabenstellung ist, sondern dass hierbei Fragen der Stadtgestaltung, der Attraktivität und Aufenthaltsqualität gleichrangig mitbetrachtet werden müssen. Der Planungs- und Verkehrssenat hat daher folgende Planungsziele beschlossen:

-           städtebauliche (Aufenthalts-) Qualitäten der Innenstadt erhalten und stärken,

-           Umweltverbund (Radverkehr, Fußgänger und ÖPNV) stärken,

-           Durchgangsverkehre reduzieren,

-           Erreichbarkeit des Wohn- und Einkaufsstandortes Innenstadt sicherstellen,

-           stärkere Überwachung des ruhenden und fließenden Verkehrs,

-           Attraktivitätssteigerung des Wohn-, Einkaufs-, Dienstleistungs- und Kulturstandortes Innenstadt.

Selbstverständlich fließen alle bereits bestehenden und beschlossenen Gutachten, wie der Nahverkehrsplan und das Radverkehrskonzept in die Fortschreibung des Verkehrsentwicklungsplanes-Innenstadt ein. Es geht darum, diese abstrakten Planungen zu konkretisieren und zu einem langfristigen Gesamtkonzept für die Innenstadt, dass alle Verkehrsträger berücksichtigt, zu entwickeln.

Die Fortschreibung soll im Rahmen eines Gutachtens an ein Planungsbüro erarbeitet werden. Dieses Büro muss gleichrangig stadtplanerische und verkehrsplanerische Kompetenzen aufweisen oder eine Arbeitsgemeinschaft eingehen.

Um das Arbeitsergebnis möglichst konkret und gut umsetzbar zu machen, sind im Gutachten bestimmte Vertiefungsabschnitte zu bearbeiten. Mit einem solchen Vorgehen hat man bereits beim Radverkehrskonzept gute Erfahrungen gemacht. Die Vertiefungsabschnitte sind:

1.         Der Bereich Herstallstraße bis Goldbacher Straße,

2.         der Bereich Friedrichstraße / Weißenburger Straße,

3.         der Bereich Herstallstraße / Landingstraße / Dalbergstraße,

4.         das Bahnhofsquartier,

5.         die Luitpoldstraße vom Schloßplatz bis zur Weißenburger Straße

6.         der Schloßplatz und

7.         der Bereich Mainufer und Oberstadt.

Es ist davon auszugehen, dass die Vergabe des Gutachtens noch 2017 erfolgt, so dass erste Ergebnisse im 2. Quartal 2018 vorliegen können.