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01.12.2017:

v.l.n.r. Mechthild Harting (Frankfurter Allgemeine Zeitung)Stefan Majer, Stadtrat der Fairtrade-Stadt Frankfurt, Gisela Stang, Bürgermeisterin der Fairtrade-Stadt Hofheim am Taunus, Jürgen Herzing, Bürgermeister der Fairtrade-Stadt Aschaffenburg, ,Jens Marco Scherf, Landrat des Fairtrade-Kreis Miltenberg Foto: Kathi Krechting

„Fairschenken“ 2017 und „Fairnetzt“ im Rhein Main Gebiet

Der Arbeitskreis „Fairtrade Stadt“ Aschaffenburg und die beteiligten Geschäfte und Gastronomiebetriebe möchten mit der Aktion „Fairschenken“ zur Vorweihnachtszeit auf den „Fairen Handel“ aufmerksam machen. Aus diesem Grund wurde gemeinsam ein Programm mit Rabatt-Aktionen, Sonderschauen und besonderer Präsentation fair hergestellter Produkte zusammengestellt.

Nicht nur dem Beschenkten eine Freude bereiten, sondern auch gleichzeitig den Menschen, die die Geschenke hergestellt haben, diese Möglichkeit bietet der faire Handel. Viele Produkte aus fairem Handel eignen sich hervorragend zum Verschenken – zum Beispiel hochwertige Schokoladenspezialitäten, Kaffee, Tee oder fairer Bio-Glühwein. Aber auch das neueste Band-Shirt, Schals und Jeans, eine schicke Ledertasche oder die praktische Outdoorjacke gibt es aus fairer und nachhaltiger Produktion. Orientierung bieten vor allem das Fairtrade-Siegel, das gepa-Logo sowie das Siegel von Naturland Fair und Fairwear Foundation. Produkte aus dem Weltladen sind zu 100 Prozent fair.

Hintergrund

Der faire Handel strebt nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel. Durch bessere Handelsbedingungen und die Sicherung sozialer Rechte für benachteiligte Produzenten sowie Arbeiterinnen und Arbeiter – insbesondere in den Ländern der Dritten Welt – leistet der Faire Handel einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung.

Ziel des vom Agenda21 Beirat der Stadt Aschaffenburg gegründeten Arbeitskreises „Fairtrade-Stadt“ ist es, den „Fairen Handel“ in Aschaffenburg weiter voran zu bringen und das Angebot fair gehandelter Produkte weiter zu vergrößern.

Kommunalpolitiker sprechen über fairen Handel

Beim zweiten Vernetzungstreffen der Initiative Rhein.Main.Fair am Dienstag 24. Oktober drehte sich alles um die Themen Fairer Handel und Nachhaltigkeit in der Metropolregion Frankfurt und Rhein-Main.

Rund 70 Personen nahmen an der Möglichkeit zum Austausch teil. Neben kommunalen Vertretern waren auch interessierte Personen aus Zivilgesellschaft und Wirtschaft in die Evangelische Akademie nach Frankfurt gekommen um mehr über die Initiative und die Möglichkeiten des Fairen Handels in der Metropolregion zu erfahren.

Am Vormittag diskutierten Jürgen Herzing, Bürgermeister der Fairtrade-Stadt Aschaffenburg, Stefan Majer, Stadtrat der Fairtrade-Stadt Frankfurt, Jens Marco Scherf, Landrat des Fairtrade-Kreis Miltenberg und Gisela Stang, Bürgermeisterin der Fairtrade-Stadt Hofheim am Taunus, über die Zukunft der Fairen Metropolregion.

Herr Bürgermeister Herzing nutze auch die Gelegenheit auf den Einkaufsratgeber FAIR BIO REGIONAL für Aschaffenburg aufmerksam zu machen und präsentierte den unter fairen Bedingungen produzierten Ball „Aschaffenburg spielt Fair“, den er anschließend ins Publikum warf und von einer Vertreterin einer Fairtrade Kommune begeistert gefangen wurde.

Die Initiative Rhein.Main.Fair strebt die Auszeichnung zur Fairen Metropolregion im Jahr 2018 an. Das Vernetzungstreffen war ein wichtiger weiterer Schritt hin zu diesem Ziel und zu mehr Fairem Handel und nachhaltigen Denkweisen in der Metropolregion Frankfurt und Rhein-Main.

Weitere Informationen: Koordinator Agenda21, Andreas Jung, Stadt Aschaffenburg, Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz, Telefon 06021-330-1491, E-Mail: andreas.jung@aschaffenburg.de, www.aschaffenburg.de/fairtrade/

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