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06.12.2017:

Bäume für die Menschenrechte am Kronberg-Gymnasium (Foto: Karl-Heinz Brosig)

„Bäume für die Menschenrechte“ - Eine Idee pflanzt sich fort

Am Tag der Menschenrechte am 10. Dezember jährt sich das Projekt „Bäume für die Menschenrechte“ der Stadt Aschaffenburg zum ersten Mal.

Am 10. Dezember 2016 war der offizielle Start des Aschaffenburger Projekts: Über die Stadt verteilt sollen Bäume gepflanzt werden, die einem der 30 Menschenrechtsartikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 gewidmet sind.

Derzeit gibt es am Kronberg-Gymnasium, im offenen Schöntal (Stadt Aschaffenburg und Steinmetzschule) und an der der Maria-Ward-Schule drei gepflanzte Bäume sowie jeweils ein Kunstwerk, das von den Schülerinnen und Schülern erarbeitet wurde und einem Menschenrecht gewidmet ist.

„Bäume für die Menschenrechte“ ist eine gemeinsame Aktion des Amtes für Umwelt-  und Verbraucherschutz, des Garten- und Friedhofsamts und des Bildungsbüros der Stadt Aschaffenburg.

Der Grundgedanke des Projekts ist die Verinnerlichung und Verbreitung der demokratischen Werte, die in den Menschenrechten verankert sind. Im Rahmen des Projekts „Bäume für die Menschenrechte“ setzen sich interessierte Gruppen, vor allem Kinder und Jugendliche, intensiv mit der Menschenrechtserklärung auseinander. Dadurch sollen die freiheitlichen Grundwerte von den teilnehmenden Gruppen und Organisationen in Aschaffenburg präsentiert werden.

Kinovorstellung mit Informationsveranstaltung für Schulen zum Projekt „Bäume für die Menschenrechte“

Die Stadt Aschaffenburg lädt alle Aschaffenburger Schulklassen, die sich für das Projekt „Bäume für die Menschenrechte“ interessieren, zu einer Informationsveranstaltung mit anschließender Filmvorführung zu einem reduzierten Eintrittspreis von 3,50 Euro ein. Der ausgewählte Film setzt sich auch thematisch mit dem Recht auf Bildung auseinander.

Die Intention des Projekts

Demokratisches Handeln wird dem Menschen nicht in die Wiege gelegt – es muss erlernt und gelebt werden. Im Rahmen des Projekts „Bäume für die Menschenrechte“ setzen sich interessierte Gruppen intensiv mit der Menschenrechtserklärung auseinander. Dadurch sollen die freiheitlichen Grundwerte von den teilnehmenden Gruppen und Organisationen in Aschaffenburg präsentiert werden. Angestoßen wurde das Projekt in Aschaffenburg durch die aktuellen Diskussionen zum Thema Ausgrenzung, Ausländerfeindlichkeit und Demokratieverständnis.

Über das Projekt

Die Idee geht von dem gleichnamigen Projekt der Stadt Nürnberg, ausgelöst vom Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne, aus.  Auf einem Gelände auf der Wöhrder Wiese steht eine Eiche, die Teil der Großskulptur „7000 Eichen“ von Joseph Beuys ist, die vor 26 Jahren in Kassel bei der documenta startete. In Fortführung dieser Aktion haben nun die 30 Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch das Projekt „Bäume für die Menschenrechte“ in der ganzen Stadt Nürnberg Wurzeln geschlagen.

Interessierte Gruppen, Vereine, Organisationen oder Einzelpersonen aus Aschaffenburg setzten sich intensiv mit der Menschenrechtserklärung auseinander. Aus den 30 Artikeln suchen sie sich einen Artikel heraus, dem sie ihrem Baum widmen. Den Ankauf des Baums, des Steinfindlings und der Tafel finanziert die Gruppe.

Interessierte Gruppen und Vereine melden sich bitte bei Stadt Aschaffenburg, Amt für Umwelt– und Verbraucherschutz, Andreas Jung, Telefon 06021-330 1491, E-Mail: andreas.jung@aschaffenburg.de