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13.12.2017:

Die unterfränkischen Feldgeschworenen mit Bürgermeister Jürgen Herzing (links), Franz Heck (3.v.l.), Dr. Adelheid Hüttlinger von der Regierung von Unterfranken (4.v.l.), Wolfgang Reindl (2. Reihe Mitte), Norbert Jesberger (vorne Mitte), Norbert Roth (letzte Reihe 2.v.l.) und Tobias Kunst (letzte Reihe Mitte). (Foto: Ralf Hettler)

Feldgeschworene tagten in Aschaffenburg

Zum ersten Mal hat die Arbeitsgemeinschaft der Feldgeschworenenvereinigungen von Unterfranken unter dem Vorsitzenden Norbert Jesberger in Aschaffenburg getagt. Eingeladen hatte Franz Heck, Erster Vorsitzender der Feldgeschworenenvereinigung Aschaffenburg Stadt und Land. Bürgermeister Jürgen Herzing begrüßte die Gäste in der Stadthalle und dankte den Feldgeschworenen im Namen der Stadt Aschaffenburg für ihre „wichtige und wertvolle Arbeit“.

Ministerialrat Tobias Kunst stellte anschließend die neue Datenbank über Fischereirechte im Finanzministerium vor. Wolfgang Reindl vom Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung in Aschaffenburg informierte über den Sachstand der Digitalisierung in Bayern.

Auf großes Interesse stieß der Vortrag von Norbert Roth. Der Leiter der städtischen Vermessung und Geoinformation klärte über die historische Zerstückelung der Flurstücke in Unterfranken auf. Sie sei eine Folge des Mainzer Landrechts von 1755, das erstmals jedem Erben einen Pflichtteil zusicherte. In Anlehnung an das historische Gesetz werden in Aschaffenburg innerhalb von acht Jahren alle Gemarkungsgrenzen abgelaufen. Die Daten und Fotos der bei den Bürgerinnen und Bürgern beliebten Gemarkungsgrenzgänge werden in der Vermessungsabteilung des städtischen Stadtplanungsamtes in einer speziellen Datenbank gesammelt und systematisch erfasst.