Direktsprung:

Sie befinden sich hier: Startseite, Aktuelles,Aktuelle Meldungen

Inhalt

Aktuelle Meldungen

15.01.2018:

Hintere Reihe vl: Dietmar Schlett, Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz, Oberbürgermeister Klaus Herzog, Björn Salg, Handwerkskammer für Unterfranken; vordere Reihe vl: Bürgermeister Jürgen Herzing, Dirk Leidig und Aljoscha Stenger, Geschäftsführer der Holzbau Stenger & Leidig GmbH (Foto: Stadt Aschaffenburg/Diehl)

Urkunde für Holzbau Stenger & Leidig GmbH

Die Firma Holzbau Stenger & Leidig GmbH, Aschaffenburg, nimmt als zweiter Aschaffenburger Handwerksbetrieb am Umweltpakt Bayern „Gemeinsam Umwelt und Wirtschaft stärken“ teil. Die Firma hat sich damit zu einer qualifizierten freiwilligen Umweltleistung verpflichtet. Im Namen der Regierung von Unterfranken übergab Oberbürgermeister Klaus Herzog die Urkunde am 15. Januar an die Geschäftsführer Aljoscha Stenger und Dirk Leidig.

Die Firma Holzbau Stenger hat unter anderem folgende Leistungen erfüllt: Die Anerkennung nach den Richtlinien QuB (Qualitätsverbund umweltbewusster Betriebe), effiziente Energieeinsparung, Verzicht auf nicht zertifiziertes Tropenholz und Verwendung heimischer Hölzer zu mehr als 80 Prozent der Gesamtjahresmenge.

Insgesamt nehmen in Aschaffenburg zehn Unternehmen am Umweltpakt Bayern teil, davon zwei Handwerksbetriebe.

 

Umweltpakt Bayern

Der Umweltpakt Bayern ist eine Vereinbarung zwischen der Bayerischen Staatsregierung und der bayerischen Wirtschaft. Freiwilligkeit, Übernahme von Eigenverantwortung beim Umweltschutz sowie kooperatives Handeln zählen seit der Erstunterzeichnung 1995 zum Grundverständnis des Charakters von Zusagen und Erklärungen im Umweltpakt. Dahinter steht die gemeinsame Überzeugung von Staat und Wirtschaft, dass die natürlichen Lebensgrundlagen mit Hilfe einer freiwilligen und zuverlässigen Kooperation von Staat und Wirtschaft besser geschützt werden können als nur mit Gesetzen und Verordnungen. Mit beispielhaften und gemeinsamen Projekten von Staat und Wirtschaft soll der Umweltpakt sichtbar machen, dass Ökonomie und Ökologie keine Gegensätze sind, sondern gemeinsam zur Sicherung von Arbeitsplätzen und Wohlstand in einer intakten Umwelt beitragen.

Hinter den Partnern der Wirtschaft steht eine Vielzahl an Unternehmen und Betrieben, angefangen vom international agierenden Großkonzern bis hin zum Handwerksbetrieb, die als gemeinsames Ziel den betrieblichen Umweltschutz in Bayern dauerhaft voranbringen wollen.

Freiwilligkeit, Eigenverantwortung und Kooperation gehören dabei ebenso zu den Grundlagen des Umweltpaktes wie das Bekenntnis zu nachhaltiger Produktion und Wirtschaftsweise. Die Partner im Umweltpakt handeln aus einer gemeinsamen Überzeugung heraus: Ökonomie und Ökologie sind kein Widerspruch, sondern ergänzen einander. Wer sich im Umweltpakt engagiert, verbindet das ökologisch Sinnvolle mit dem ökonomisch Rentablen. Die Erfahrung zeigt: Umweltschutz rechnet sich. Energie und Rohstoffe können eingespart und Kosten dauerhaft gesenkt werden.

Zwischen 2010 und 2015 haben sich über 4200 Unternehmen und Verbände aus Handwerk, Handel, Industrie und Dienstleistung am Umweltpakt Bayern beteiligt. Die Umweltpakt-Teilnehmer erbringen freiwillige Leistungen über die rechtlichen Vorgaben hinaus. Dadurch leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der umweltpolitischen Herausforderungen unserer Zeit wie Klimawandel, Energiewende, Ressourcenknappheit und Artenschwund. Im Vordergrund steht dabei die vorausschauende Vermeidung künftiger Umweltbelastungen mit dem Ziel einer nachhaltigen Entwicklung Bayerns.

Die Schwerpunkte der Vereinbarung „Umweltpakt Bayern – Gemeinsam Umwelt und Wirtschaft stärken“:

• Klima und Energie

• Energieeffizienz

• Ressourceneffizienz

• Umwelttechnologien

• Biodiversität

• Umweltorientiertes Management

• Kommunikation

Alle Betriebe und Unternehmen, die ihren Standort oder ihre Niederlassung in Bayern haben, können mitmachen und freiwillige, über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehende Umweltschutzleistungen erbringen.