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Bildungsmonitoring

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Bildungsmonitoring

Bildungsmonitoring - Daten und Fakten für die kommunale Steuerung

Bildungsmanagement auf kommunaler Ebene ist nur dann zielführend, wenn es auf einer aktuellen Datenbasis erfolgt. Deshalb ist es notwendig, die Bildungslandschaft in Aschaffenburg kontinuierlich und systematisch in ihrer Struktur und Entwicklung zu beobachten.
Bildungsmonitoring beschäftigt sich mit der regelmäßigen und systematischen Beobachtung von festgelegten Bildungsindikatoren. Ziel ist es Strukturen zu erkennen, Entwicklungen zu beschreiben und die Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen zu schaffen. Die Ergebnisse des Monitorings liefern handlungs- und steuerungsrelevante Informationen für Pädagogik, Politik, Verwaltung, Planung und Öffentlichkeit.

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  • Bildungsleitplanung

    Im Jahr 2009 hat die Stadt Aschaffenburg unter dem Motto „Bildung für alle – ein Leben lang“ mit der Erstellung eines Bildungsleitplans begonnen. Gestartet wurde mit einer großen Bildungskonferenz in der Stadthalle. Eingeladen waren alle im Bildungssektor Aktiven. Darunter waren Vertreterinnen und Vertreter von den Kinderkrippen und Kindergärten, den Schulen, den Elterninitiativen, der Hochschule, dem dualen Ausbildungssystem, der Erwachsenbildung, den Vereinen, der Seniorenbildung, den Beratungsstellen, der Jugendarbeit, den Kirchen und Verbänden. 130 Personen haben sich an der Konferenz beteiligt und zentrale Handlungsfelder im Bildungssektor benannt.

    Die höchste Priorität bei den Maßnahmenempfehlungen hatte die Einrichtung eines kommunalen Bildungsbüros erhalten. Das Bildungsbüro gibt es nun seit 4 Jahren. Es wird getragen von der Stadt Aschaffenburg, arbeitet überparteilich und ist nicht an bestimmte Weltanschauungen, Konfessionen oder soziale Gruppierungen gebunden.

    Inzwischen gibt es einen Zehn-Punkte-Plan zur weiteren Umsetzung der Bildungsleitplanung der Stadt Aschaffenburg in den Jahren 2014 und 2015, den Sie auf dieser Seite als PDF-Dokument finden.

  • Bewerbung "Bildungsregionen in Bayern"

    Aschaffenburg hat sich zur „Bildungsregion in Bayern“ beworben. Mit der Bewerbung möchte sich die Stadt das Qualitätssiegel „Bildungsregion in Bayern“ sichern. Stimmt das Kultusministerium zu, dann wird die Stadt Aschaffenburg die erste Bildungsregion in Unterfranken.

    Regionales Bildungskonzept

    Möglich wurde dies, indem über mehrere Monate mit Hilfe von Bürgerbeteiligung ein regionales Bildungskonzept erarbeitet wurde. Die Initiative „Bildungsregionen in Bayern“ vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus hat zum Ziel, die Bildungsqualität zu verbessern und regionale Bildungsangebote stärker zu vernetzen. In zwei Dialogforen und einer Arbeitsgruppenphase wurden hierfür Ideen und Anregungen gesammelt und weiterentwickelt. Der Input kommt direkt von der Basis: Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher, Leitungen von Bildungsträgern, Sozialpädagogen, viele weitere Vertreter aus dem Bildungssektor und nicht zuletzt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger waren eingeladen.

  • Familienbildungsplan

    Die Stadt Aschaffenburg hat sich bereits 2010 im Rahmen des Modellprojektes Familienstützpunkte dafür entschieden, den Bereich der Familienbildung auszubauen. Mit Experten der Aschaffenburger Beratungsstellen und Trägern der Familien- und Erwachsenenbildung wurde ein Familienbildungskonzept entwickelt, dass einen Gesamtüberblick der Angebote darstellt und aufzeigt, welche Ziele in naher Zukunft realisiert werden.