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Projekte

Die Bestände des Stadt- und Stiftsarchivs enthalten vielschichtige Informationen über besondere Ereignisse oder Jubiläen und ganz alltägliche Lebenssituationen. Um Vergangenes lebendig zu machen, werden zu besonderen Anlässen ausgewählte Quellen zusammengestellt  und präsentiert. Außerdem unterstützt das Archiv aktuelle Forschungsvorhaben und Schulprojekte.

Schlaglichter - Aschaffenburg im Ersten Weltkrieg
  • Hundert Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs werden seit August 2014 im Stadt- und Stiftsarchiv ausgewählte Dokumente und Objekte gezeigt, die die Auswirkungen auf das Leben der Bevölkerung Aschaffenburgs und den zunehmend von der Mangelwirtschaft geprägten Alltag deutlich machen.

    Monatliche Schlaglichter rücken die unterschiedlichen Aspekte in den Blickpunkt und stellen immer wieder den lokalen Bezug her, der sich beispielsweise in der Einrichtung der zahlreichen Lazarette oder anhand persönlicher Schicksale zeigt.

    Die Präsentation wechselt jeweils zum 1. Samstag im Monat und ist während der Öffnungszeiten des Stadt- und Stiftsarchivs im 1. Stock zugänglich.

    Fragen und Anregungen nehmen wir gerne entgegen, bitte wenden Sie sich an:

    Stadt- und Stiftsarchiv
    Stephanie Goethals
    Wermbachstr. 15
    63739 Aschaffenburg

    Telefon:
    +49 6021 45 61 05 12
    Telefax:
    +49 6021 2 95 40
    Email:
  •  Fotocollage Aschaffenburger Rekrutendepot, 1917 (Privatsammlung)

    Fotocollage Aschaffenburger Rekrutendepot, 1917 (Privatsammlung)

    Schlaglicht Juni 1917

    Das Aschaffenburger Rekrutendepot

    Einen interessanten Einblick in den Alltag der militärischen Ausbildung gibt eine Fotocollage, das im Juni 1917 für die Rekruten des Jahrgangs 1899 angefertigt wurde. Als Angehörige des Aschaffenburger Rekrutendepots, das dem II. Ersatz-Bataillon des Königlich-Bayerischen 2. Jä­ger-Bataillons angegliedert war, hatten sie sich der militä­rischen Ausbildung zu unterziehen und wurden so auf ihren Einsatz an unterschiedlichen Stützpunkten der deutschen Armee vorbereitet.

    Einige ausgewählte Motive werden den im „Unterrichtsbuch für den bayerischen Infanteristen und Jäger“ von Johann Zeiss formulierten Pflichten und Obliegenheiten gegenüber­gestellt. Von diesem Unterrichtsbuch existierten zahlreiche Auflagen und es diente den Rekruten als „Lese- und Nach­schlagebuch“. Zeiss vermittelt nicht nur Verhaltensregeln im Schützengraben, sondern beschreibt auch die verschiede­nen Ausrüstungsgegenstände und Waffengattungen und gibt hilfreiche Hinweise für Verhaltensweisen und Übungen aller Art.

    Die Bilder zeigen die Aschaffenburger Rekruten bei Übun­gen in der Jägerkaserne und auf dem Schweinheimer Exer­zierplatz, wo auf dem Gelände möglichst realitätsnah die unterschiedlichsten Kriegssituationen nachgestellt wurden.