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Integrationsleitbild

Menschen aus über 130 verschiedenen Nationen leben in Aschaffenburg. Dass diese Vielfalt die Stadt Aschaffenburg bereichert, zeigt sich nicht bloß am Fest „Brüderschaft der Völker“ oder während der jährlichen Interkulturellen Wochen, sondern jeden einzelnen Tag des Jahres, im kulturellen Leben, in der Gastronomieszene Aschaffenburgs oder einfach auf der Straße. Das harmonische Zusammenleben von mehr als 130 verschiedenen Kulturen zeigt, dass Integration in Aschaffenburg gelingt.
Es gibt jedoch gesellschaftliche Kernbereiche, wie zum Beispiel das Bildungssystem und den Arbeitsmarkt, in denen die Teilhabechancen von Menschen mit Migrationshintergrund verbessert werden müssen. Der Schulerfolg, ein Schulabschluss oder das Finden eines Ausbildungs- oder Arbeitsplatzes wird noch zu oft durch Migrationshintergründe beeinträchtigt.

Um die Teilhabe aller Aschaffenburger Bürger zu verbessern, hat die Stadt Aschaffenburg ein Integrationsleitbild erstellt. Der Weg war ein besonderer: Die Inhalte des Leitbildes wurden im gemeinsamen Dialog zwischen Migranten, Politik, Beratungsstellen und Stadtverwaltung entwickelt. Zuerst in einem Workshop mit 40 und später in einer großen Integrationskonferenz mit 80 Teilnehmern. Das Teilnehmerfeld setzte sich zur Hälfte aus Bürgern zusammen, die ihre ursprünglich aus Ländern wie England, Kasachstan, Marokko, Russland, Togo, Türkei oder den Vereinigten Staaten von Amerika stammen.

Während des Workshops und der Konferenz wurden fünf zentrale Handlungsfelder identifiziert und in Arbeitsgruppen behandelt: „Bildung, Erziehung und Sprache“, „Teilhabe/Partizipation“, „Wirtschaft und Arbeit“, „Interkulturelle Öffnung“ sowie „Steuerung des Integrationsdialogs“. Über 60 konkrete Ziele wurden schließlich aufgestellt. Im Einzelnen sind diese Zielsetzungen in den nachfolgenden PDF-Dateien nachzulesen. Der Stufenplan gibt Auskunft über die für die nächsten Jahre geplanten Umsetzungsschritte.