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Sanierung Hefner-Alteneck

Umgrenzung des Sanierungsgebietes Hefner-Alteneck-Viertel
Das ca. 9 ha große Hefner-Alteneck-Viertel liegt südöstlich der Innenstadt. Es wird umgrenzt von Lindestraße, Spessartstraße (bis Schweinheimer Straße), Blütenstraße, Bavariastraße, Koloseusstraße und Hefner-Alteneck-Straße. Dort leben derzeit rund 980 Einwohner in etwa 530 Wohnungen.
Das Gebiet nördlich der Spessartstraße wurde in der Nachkriegszeit zunächst mit Behelfsbauten bebaut, um der Wohnungsnot entgegenzuwirken. In den 50er Jahren wurden dann südlich der Spessartstraße die heute noch vorzufindenden, mehrgeschossigen Zeilen nach dem Leitbild der gegliederten und aufgelockerten Stadt gebaut. Dieses Leitbild bedeutet eine geringe Baudichte mit vielen Freiflächen. In den 60er Jahren wurden anstelle der Behelfsbauten die mehrgeschossige Wohnbebauung und der Kindergarten St. Martin an der Hefner-Alteneck-Straße errichtet, wie sie heute noch bestehen. Von besonderer Bedeutung für das Gebiet sind die vorhandenen sozialen Einrichtungen. Die Hefner-Alteneck-Schule als Ganztagsschule mit Hort trägt aufgrund ihrer vielfältigen Angebote und ihres Engagements wesentlich zur Verbesserung des Images für dieses Gebiet bei.
In dem Gebiet bestehen massive städtebauliche und soziale Mängel, die es zu beheben gilt. Im Mai hat der Aschaffenburger Stadtrat beschlossen, das Hefner-Alteneck-Viertel zum Gebiet der Sozialen Stadt zu machen. Die Soziale Stadt ist ein Förderprogramm von Bund, Land und Kommune, das in benachteiligten Gebieten Projekte und Maßnahmen unterstützt, die den Bewohnern zu Gute kommen.
Dieser Beschlussfassung ist die Erstellung eines „Integrierten Handlungskonzepts“ voraus gegangen Dieses Handlungskonzept beinhaltet eine detaillierte Untersuchung des Gebietes und einen Rahmenplan, aus dem konkrete Maßnahmen für das Gebiet abzuleiten sind. Ein wesentlicher Bestandteil, um diese Maßnahmen umsetzen zu können, ist die Beteiligung und Mitwirkung der Menschen, die in dem Gebiet leben und arbeiten.
Eine wichtige Funktion übernimmt dabei das Quartiersmanagement als Anlaufstelle für die Bewohnerinnen und Bewohner im Gebiet. Dieses wird im Februar 2011 eingerichtet werden. Dann steht vor Ort ein Ansprechpartner zur Verfügung, der die Interessen der hier lebenden Bevölkerung vertritt, Initiativen fördert und Ideen zur Weiterentwicklung des Gebietes an die Stadtverwaltung weitergibt.
Als erste Maßnahme im Gebiet wurde die Sanierung des Spielplatzes am Liebigplatz realisiert. Die Sanierung des Spielplatzes wurde unter der Mitwirkung von Schülerinnen und Schülern der Hefner-Alteneck-Schule durch das Garten- und Friedhofsamt geplant. Die Sanierung finanziert neben der Stadt, dem Land und dem Bund auch die Stadtbau GmbH, die eine wichtige Funktion in dem Fördergebiet einnimmt, da 98 Prozent der Wohnungen in ihrem Eigentum stehen.
Weitere Informationen zum Programm „Soziale Stadt“ erhalten Sie unter www.sozialestadt-aschaffenburg.de.
Weiterführende Links zum Integrierten Handlungskonzept hier

