Inhalt
Aschaffenburger Wirtschaftsstruktur
Aschaffenburg ist ein innovativer High-Tech-, Service- und Beratungsstandort mit Funktion einer Logistikdrehscheibe.
Der Wirtschaftsstandort Aschaffenburg zählt knapp 7.000 Unternehmen und über 60.000 Erwerbstätige.
Die Automobilindustrie mit dem Schwerpunkt Fahrzeugsicherheit ist in Aschaffenburg genauso beheimatet wie der weltweit zu den führenden Herstellern gehörende Produzent von Gabelstablern und Lagertechnikgeräten.
Kleine und mittlere Unternehmen bilden neben den internationalen Großbetrieben das Rückgrat der Aschaffenburger Unternehmenslandschaft. Große Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Aschaffenburg haben nach wie vor das Handwerk und der örtliche Handel.
-
Wirtschaftssektoren
Heute sind rund 60% der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Wirtschaftsstandort Aschaffenburg dem Dienstleistungssektor zuzurechnen. Weiterhin spielt der produzierende Sektor mit circa 40% der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten für die Wirtschaftsstruktur eine tragende Rolle, zumal ein Großteil der Dienstleistungen für den produzierenden Sektor erbracht werden.
Quelle: Bundesagentur für Arbeit
-
Produzierendes Gewerbe
Dem Maschinen- und Fahrzeugbau kommt mit über 6.300 Beschäftigten der insgesamt über 11.300 Beschäftigten im produzierenden Gewerbe eine tragende Rolle zu. In dieser Branche sind insgesamt 14,6% aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Wirtschaftsstandort Aschaffenburg in rund 40 Betrieben tätig. Im produzierenden Gewerbe ist darüber hinaus das Baugewerbe mit 1.637 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte bedeutungsvoll (3,8% der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten insgesamt).
Quelle: Bundesagentur für Arbeit
-
Dienstleistungssektor
Der Dienstleistungssektor hat in den vergangenen Jahren nahezu kontinuierlich an Relevanz gewonnen und zählte Anfang 2010 76% bzw. 32.200 der sozialversicherungspflichtig Beschäftigen. Im Dienstleistungssektor kommt dem Handel (15,8% der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten) und der Branche Verkehr und Lagerei mit 14,7% der Beschäftigten eine besondere Rolle zu, gefolgt von dem Gesundheits- und Sozialwesen (10,7%) sowie der Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (8,3%) (vgl. Graphik).
Quelle: Bundesagentur für Arbeit
-
Handwerk
Das örtliche Handwerk mit seinen mehr als 900 Betrieben ist eine feste Größe in der Wirtschaftsstruktur Aschaffenburgs. Das Handwerk beschäftigte im Jahresdurchschnitt 2009 rund 5.400 Arbeitnehmer und 830 Lehrlinge. Mit mehr als 300 Betrieben (33%) kommt dem Ausbaugewerbe (u. a. Maler- und Lackierer, Klempner, Installateure und Heizungsbauer, Elektrotechniker) eine besondere Rolle zu.
Quelle: Handwerkskammer für Unterfranken -
Bruttoinlandsprodukt zu Marktpreisen
In der Stadt Aschaffenburg wurde im Jahr 2007 ein Bruttoinlandsprodukt von 4 Mio. EUR erwirtschaftet. Das Bruttoinlandsprodukt der Stadt Aschaffenburg hat damit einen Anteil von rund 10% am Bruttoinlandsprodukt des Regierungsbezirks Unterfranken (2007) und einen Anteil von rund 1,8% am Bruttoinlandsprodukt der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main (2008).
Quellen: Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung Bayern, Planungsverband Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main: Regionales Monitoring 2010






