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Geboren um 1460 in Würzburg, gestorben am 31. August
1528 in Halle/Saale Neben Albrecht Dürer war Matthias
Grünewald der größte deutsche Maler seiner Zeit.
Nur wenige seiner Werke sind erhalten geblieben, und auch über
sein Leben ist nicht viel bekannt. Vermutlich wurde er um 1460 in
Würzburg unter dem Namen Mathis Nithart geboren, änderte
aber später seinen Familiennamen in Gothart. In den Jahren
von 1485 bis 1490 war Matthias Grünewald in Aschaffenburg,
von 1501 bis 1526 im benachbarten Seligenstadt tätig; seit
1508 stand er in Diensten des erzbischöflichen Hofes in Mainz. Von
1517 bis 1519 schuf der Künstler, dessen Hauptwerk der Isenheimer
Altar ist, den Maria-Schnee-Altar in der Stiftskirche in Aschaffenburg.
Dort ist noch heute sein berühmtestes Spätwerk, die
Beweinung Christi, zu sehen. Während des Bauernkrieges wurde
Matthias Grünewald aus dem kurmainzischen Dienst entlassen.
Er war zunächst als Seifensieder in Frankfurt am Main tätig, dann
als "Wasserkunstmeister" in Halle/Saale, wo er auch starb.
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