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07.03.2018:

Foto: Stadt Aschaffenburg, Ralf Hettler

Stadtverwaltung Aschaffenburg spart CO2

Die Stadtverwaltung Aschaffenburg spart mit ihren Druckern und Kopierern im Jahr 1,59 Tonnen CO2 ein. 1,5 Millionen Druckseiten sind klimaneutral gedruckt worden. Dafür wurde die Stadt von den Firmen BüPak und Kyocera nun ausgezeichnet.

Frank Röser, BüPak (links), und Yvonne Volz, Kyocera, übergaben dem Umweltreferenten der Stadt Aschaffenburg, Bürgermeister Jürgen Herzing, nun eine Urkunde.

Hintergrund

Drucken und Kopieren gehören zum Alltag. Beides aber verbraucht viel Holz, Wasser und Energie. Um das Klima zu schonen, verwendet die Stadtverwaltung Aschaffenburg schon seit rund 30 Jahren fast ausschließlich Recyclingpapier. Die Drucker sind außerdem auf doppelseitigen und Schwarz-Weiß-Druck voreingestellt. Dadurch spart die Verwaltung jährlich ein Sechstel des früheren Papierbedarfs.

Zum Drucken und Kopieren selbst werden Toner und Tinten gebraucht, die ebenfalls Energie und Ressourcen verbrauchen. Auch das geht inzwischen klimaneutral. Deshalb stehen in vielen städtischen Ämtern Drucker der Firma Kyocera. Um seinen „CO2-Fußabdruck“ der verkauften Toner zu kompensieren, unterstützt dieser Hersteller das Klimaschutzprojekt von myclimate in Kenia. Dort ersetzen regionale Handwerker ineffiziente Holzöfen durch gemauerte Öfen und sparen damit 50 Prozent Holz ein. Pro neuem Ofen werden 1,4 Tonnen Feuerholz jährlich gespart. Das schont nicht nur die Wälder, sondern bedeutet auch Zeitgewinn für die Kinder und Frauen, die das Holz sammeln. Die Kinder haben mehr Zeit für Schule und Hausaufgaben, die Frauen mehr Möglichkeiten, zum Einkommen der Familie beizutragen. Und: Durch den Ofenbau sind neue Arbeitsplätze entstanden. Durch das Projekt sind inzwischen mehr als 44.000 Kocher gebaut worden, von denen 205.000 Menschen profitieren. 165 Jobs sind geschaffen und mehr als 100.000 Tonnen CO2 eingespart worden.