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26.07.2018:

Hochwasserpumpwerk: Archäologische Grabungen haben begonnen

Bei der Baumaßnahme „Neubau eins Hochwasserpumpwerkes im Fischerviertel“ haben am 25. Juli die archäologischen Grabungen begonnen. Die Firma Archeograph führt sie im Auftrag der Stadt Aschaffenburg, begleitet vom Landesamt für Denkmalschutz und den Städtischen Museen, durch.

Die Arbeiten werden nach den bisherigen Planungen rund acht Wochen andauern. Das Innere der Baugrube wird dabei langsam, unter ständiger Prüfung der anstehenden Böden, auf die spätere Solltiefe der Baugrube von rund 7,50 Meter unter der bisherigen Geländeoberkante abgegraben.

Die Archäologen erhoffen sich hier in diesem besonderen Bodenmilieu (wassergesättigter Boden im Schwemmsandbereich des Maines, alter Siedlungsbereich des Mittelalters) wertvolle Aufschlüsse und Funde, die einen Rückblick und Rückschlüsse auf zurückliegende Epochen erlauben.

Es ist geplant, in rund vier Wochen einen Tag der „öffentlichen Baugrube“ zu veranstalten, an dem interessierte Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit haben, die Baugrube zu besichtigen. Mitarbeiter des Grabungsteams und der Städtischen Museen werden dann vor Ort für Erläuterungen und Auskünfte zur Verfügung stehen.

Zu diesem Termin wird über die örtliche Presse nochmals gesondert eingeladen.

Für Auskünfte zu den angeführten Arbeiten stehen Markus Marquart (Tel. 06021-3867412) von den Städtischen Museen sowie Uwe Beck (Tel. 06021-3301591) vom Tiefbauamt gerne zur Verfügung.