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05.09.2018:

Faire Woche 2018 zeigt Wirkungen des Fairen Handels

Vom 14. bis 30. September haben Verbraucherinnen und Verbraucher deutschlandweit Gelegenheit, den Fairen Handel näher kennen zu lernen. Weltläden, Aktionsgruppen, Schulen, kirchliche Initiativen, Supermärkte, Gastronomiebetriebe und viele weitere Akteure laden mit mehr als 2.000 informativen, kulturellen und kulinarischen Veranstaltungen ein, die Vielfalt fair gehandelter Produkte zu erfahren und zu genießen. Auch die Stadt Aschaffenburg beteiligt sich mit dem Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz wieder an der Fairen Woche. Die Steuerungsgruppe „Fairtrade-Stadt“, die sich seit mehr als vier Jahren für den Fairen Handel engagiert, hat ein interessantes Programm zusammengestellt.

Am Samstag, 15. September, eröffnet Bürgermeister Jürgen Herzing die Fairtrade-Woche um 12 Uhr auf dem Fairfest des Luvgreen Fair Fashion & Accessoir in der Sandgasse 54.

Dort gibt es Angebote an fair hergestellter, nachhaltiger Mode sowie kulinarische Köstlichkeiten. Beim Weltladen in der Treibgasse und bei Edeka Stenger in der Würzburger Straße, Südbahnhofstraße und Lange Straße gibt es Sonderausstellung sowie Verköstigung mit fairen Produkten. In der vhs, Luitpoldstraße 2, findet am Dienstag, 25. September, ein Vortrag „Quinoa und die Herausforderungen des Klimawandels“ statt. Im Martinushaus, Treibgasse 26, wird eine Ausstellung von Misereor zu sehen sein. Der Kinderkleiderbasar in Nilkheim findet vom 18. bis 21. September statt und unterstützt seit vielen Jahren nachhaltige Projekte in Südamerika. Auch der Verein Gesta e.V. ist mit seiner Nähwerkstatt am 27. September beteiligt. Das Jukuz, Kirchhofweg 2, lädt am 15. und 22. September von 12 bis 16 Uhr zu einem fairen Frühstück für Spätaufsteher ein. Die letzte Veranstaltung wird der Ökomarkt am Sonntag, 30. September, auf dem Schlossplatz sein.

Hintergrund

In diesem Jahr stellen die Veranstalter der Fairen Woche – das Forum Fairer Handel in Kooperation mit Weltladen-Dachverband und TransFair – die vielfältigen Wirkungen des Fairen Handels in den Mittelpunkt der Aktionswoche. So trägt der Faire Handel für rund 2,5 Millionen Produzenten und ihre Familien zu menschenwürdigen Lebens- und Arbeitsbedingungen bei und schafft Perspektiven.

Die Vielfalt des Fairen Handels ist groß. Fair gehandelte Lebensmittel finden Verbraucherinnen und Verbraucher mittlerweile deutschlandweit in mehr als 42.000 Geschäften. Auch in Aschaffenburg sind viele fair hergestellte Produkte zu finden. Die Steuerungsgruppe Fairtrade Stadt Aschaffenburg ruft alle Einzelhändler und Gastronomen dazu auf sich zu melden, wenn Sie fair hergestellte Produkte führen.

Das ausführliche Programm liegt in vielen Einrichtungen Aschaffenburgs aus und steht im Internet unter www.aschaffenburg.de/fairtrade.

Pressekontakt: Andreas Jung, Stadt Aschaffenburg, Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz, Telefon 06021 330 1491, Andreas.Jung@aschaffenburg.de