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11.09.2018:

v.l.n.r.: Pauline Duramé, Markus Müller, Ralf Erben, Max Böse, Johannes Gerling, Cédric Vanden Eede

Steinmetzschule gestaltet Schauwände in Münchener Museum

In München entsteht derzeit mit dem zentralen Sudetendeutschen Museum ein Leuchtturmprojekt der Bayerischen Kulturpolitik. Die Aschaffenburger Steinmetzschule hat mit der Meisterklasse 2017-18 dessen Auftakt-Inszenierung umgesetzt, die am Sonntag, 9. September, von Ministerin Kerstin Schreyer enthüllt wurde.

Nach Fertigstellung des Museums werden die Besucherinnen und Besucher den Rundgang im dritten Stock beginnen und beim Heraustreten aus dem Fahrstuhl auf das Bild der ‚Königin Europa‘ von 1570 mit Böhmen als Herzstück schauen, das getragen wird von originalen Gesteinen aus dem Sudetenland. Textbahnen über dem ‚Fels‘ werden den Begriff ‚Sudetenland‘ erläutern.

Die Steine für das Relief wurden von der Steinmetzschule aufwändig aus dem heutigen Tschechien besorgt und mit Schablonen nach Miltenberg zum Zuschneiden gegeben. Mit dem Transport nach München hat die Stadt Aschaffenburg das Projekt unterstützt. Nach der umfangreichen Planungsarbeit während des Schuljahres reisten vergangene Woche fünf Absolventen der Meisterklasse mit Praxislehrer Ralf Erben und Schulleiterin Ulrike Ader nach München, um die Steine einzubauen - eine praxisbezogene Aufgabe für die Steinmetzen mit kulturhistorischem Bezug.