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14.09.2018:

Aschaffenburg bald mit 70.000 Einwohnern

Das Bayerische Landesamt für Statistik teilt in seiner neusten Meldung mit, dass die offizielle Einwohnerzahl der Stadt Aschaffenburg am 31. Dezember 2017 bei 69.928 lag. Im Vergleich zum Jahresende 2016 ist das ein Anstieg um 741 Personen. Damals waren nur 69.187 Einwohner gemeldet.

Seit dem Jahr 2007, in den vergangenen zehn Jahren, ist die Einwohnerzahl insgesamt um 1.282 angestiegen. Erstaunlich: 58 Prozent dieses Zuwachses fand nun im Jahr 2017 statt. Besonders die beiden Stadtteile Damm und Stadtmitte profitieren von diesem Zuwachs.

Zurückzuführen ist diese Entwicklung auf verschiedene demografische Entwicklungen. Zum einen wurden wieder deutlich mehr Kinder geboren. Von 2010 bis 2015 waren es nur 550 bis 600 Babys. In den beiden vergangenen Jahren waren es dagegen 718 (2016) und 709 (2017) – 100 bis 150 mehr pro Jahr.

Zum anderen hat der Zuzug nach Aschaffenburg zugenommen. Im Jahr 2016 wurden 5.370 und 2017 sogar 5.475 Zuzüge erfasst. 2010 waren es nur 4.077.

Grund ist eine verstärkte Zuwanderung aus dem Ausland – vor allem auch aus den europäischen Nachbarstaaten. Aschaffenburg als attraktive Wohnstadt mit vielen Freizeit- und kulturellen Angeboten und als wirtschaftliches Zentrum zieht aber auch Menschen aus ganz Unterfranken an. Jedes Jahr kommen von dort rund 2.000 neue Bürgerinnen und Bürger. Natürlich verlassen auch Menschen die Stadt. Aber immer weniger, als hierherziehen. Im Jahr 2017 waren es 4.733 Wegzüge.

„Noch 72 Einwohner fehlen bis zum Erreichen der 70.000er-Marke“, sagt Oliver Theiß, Statistiker der Stadt Aschaffenburg. „Es ist davon auszugehen, dass die ganz locker im laufenden Jahr 2018 dazukommen werden. Die Zuzüge sind zwar leicht rückläufig, aber die Geburten nach wie vor auf einem hohen Niveau.“