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21.09.2018:

Gespräch über jüdisches Leben in Deutschland heute

Was sind die 613 Lebensregeln? Werden sie von jedem Juden befolgt? Wie lebt es sich als Jude in Aschaffenburg? Und kann man auch jüdisch sein, ohne an Gott zu glauben? Diese und noch viele andere Fragen können am Sonntag, 30. September, um 15 Uhr im Museum jüdischer Geschichte und Kultur, Treibgasse 20, 63739 Aschaffenburg gestellt werden

Im Rahmen der Interkulturellen Wochen stellen sich Mitglieder des Projekts „Rent a Jew“ den Fragen des Publikums. Mit viel Humor und Selbstironie schafft das Projekt persönliche Begegnungen auf Augenhöhe und die Besucher erfahren ganz nebenbei viel über das junge, jüdisches Leben im Rhein-Main-Gebiet.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten: clara.leibfried@aschaffenburg.de oder 06021/ 921 503 53.

Über zweihunderttausend Jüdinnen und Juden gibt es in Deutschland, doch außerhalb von Nachrichten und Dokumentationen im Fernsehen treten leibhaftige Juden kaum in Erscheinen. Das Projekt „Rent a Jew“, sorgt dafür, dass nicht nur über Juden gesprochen wird, sondern auch mit ihnen.

Zu diesem Zweck vermittelt „Rent a Jew“ Juden mit verschiedensten biografischen und Altershintergründen sowie beiderlei Geschlechts für Besuche in Schulen, Volkshochschulen, Universitäten oder Kirchengemeinden. Wichtig dabei: Die jüdischen Teilnehmenden sind bunt wie das Judentum. Sie sind keine Experten für Politik und Religion, sondern Menschen von nebenan, mit ihren ganz persönlichen Geschichten und Meinungen. Entsprechend breit gefächert ist die mögliche Themenpalette, die von Essen über Musik bis zu Literatur und Religion reicht.

Das gesamte Programm der Interkulturellen Wochen: www.ikwab.de oder auf www.facebook.com/ikwab.

Weitere Informationen: https://www.rentajew.org/