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26.02.2019:
 Plakat zur Ausstellung

As Time Goes By…

1993 begannen die Amerikaner aus Aschaffenburg abzuziehen. Wie sich die Stadt und das Stadtbild in den vergangenen 25 Jahren gewandelt haben, das zeigt die Ausstellung „As Time Goes By…Ein Vierteljahrhundert nach dem Abzug der US-Streitkräfte aus Aschaffenburg“. Die Fotografien von Stefan Gregor sind von 13. März bis 5. Mai im Aschaffenburger Stadt- und Stiftsarchiv zu sehen. Zur Eröffnung der Ausstellung am Dienstag, 12. März, um 19.30 Uhr im Schönborner Hof laden wir herzlich ein.

Amerikanische Soldaten waren seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges allgegenwärtig im Stadtbild Aschaffenburgs. Nach dem Ende des „Kalten Krieges“ und der deutschen Wiedervereinigung 1990 fingen die ehemaligen Besatzungsmächte an, große Teile ihrer Truppen aus Deutschland abzuziehen. Tausende Amerikaner, Militärs wie Zivilisten, verließen in kurzer Zeit Aschaffenburg. Den Abzug hielt der Fotograf und Bildjournalist Stefan Gregor mit seiner Kamera fest und präsentierte seine Bilder im Frühjahr 1993 im Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg unter dem Titel „Ami go home – but we hate you to leave“.

Die frei gewordenen Kasernen-, Übungs- und Wohnflächen entlang der Würzburger Straße eröffneten neue Perspektiven für die Stadt und Investoren – neue Wohn- und Gewerbegebiete sollten entstehen, ganze Straßenzüge ihr Gesicht verändern, Aschaffenburg eine Hochschule bekommen.

Der Frage „Was hat sich in den vergangenen 25 Jahren verändert?“ ist Stefan Gregor wieder mit seiner Kamera nachgegangen. Durch die direkte Gegenüberstellung gleicher Stadtansichten wird die städtebauliche Entwicklung – oder auch der Stillstand – dokumentiert. Während die erste Fotoserie aus den frühen 90er Jahren auch die Menschen sowie deren Arbeits- und Privatbereiche abbildete, hält die aktuelle Bildreportage den Strukturwandel im ehemaligen Kasernenviertel fest und lädt zu einer Zeitreise ein.

Es ist spannend zu sehen, wie sich die ehemals militärisch genutzten Gebiete der Stadt gewandelt haben. Wie auf großen leeren Flächen, die einst Panzerabstellplätze waren, zum Beispiel die Wohnsiedlung Am Rosensee entstand. Wie aus der Jägerkaserne der Hochschulcampus wurde. Wie sich auf einem ehemaligen Baseballfeld ein Porsche-Zentrum ausbreitet und wie sich anstatt der amerikanischen Tankstelle ein großes Autohaus mit Waschanlage etabliert hat. Baumarkt, Fitnessstudio, mehrere Super- und Fachmärkte wechseln sich mit Einzelhandelsgeschäften und Gewerbebetrieben ab.

Ergänzend dazu wird die Geschichte Aschaffenburgs als amerikanischer Militärstandort schlaglichtartig beleuchtet. Anhand historischen Bild- und Kartenmaterials wird veranschaulicht, wie aus Siegern erst Besatzungstruppen, dann Verbündete und Freunde wurden.

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag: 11-16 Uhr
Samstag/Sonntag, 6./7. April und 4./5. Mai: 11-16 Uhr
Feiertags geschlossen
Eintritt frei

Führung durch die Ausstellung mit Stefan Gregor
Samstag, 6. April: 14 Uhr
Freitag, 3. Mai: 14 Uhr

Weitere Informationen:
Ulrike Klotz, Tel.: 06021/45610522

E-Mail: ulrike.klotz@aschaffenburg.de