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03.04.2019:

„Miteinanderzone“ – Rücksicht nehmen

Seit gut 7 Jahren gibt es die „Miteinanderzone“ in Aschaffenburg. Der Begriff bezeichnet den Bereich der Fußgängerzonen und das Schöntal im Zentrum von Aschaffenburg, welche im Jahr 2012 für den Radverkehr – in Schrittgeschwindigkeit – geöffnet wurden.

Die Stadt Aschaffenburg mit Ihren Kooperationspartnern Polizei und ADFC haben seitdem viele gute Erfahrungen mit dieser Regelung gemacht. Dennoch wird die Schrittgeschwindigkeit von einzelnen immer wieder missachtet. Das führt zu Unmut und Verängstigung der Fußgängerinnen und Fußgänger.

Genauso ist jedoch auch festzustellen, dass sich viele Radfahrende an die Regel halten, absteigen und Rücksicht nehmen. Da die Fußgängerbereiche im Zentrum der Innenstadt nach wie vor wichtige Wegeverbindungen für Radfahrende darstellen – insbesondere so lange es keine adäquaten Alternativen um den zentralen Geschäftsbereich herum gibt – soll daher auch längerfristig an der Freigabe des Radverkehrs in den Fußgängerzonen und im Schöntal festgehalten werden.

Daher ist es der Stadt, der Polizei und dem ADFC ein Anliegen, das Miteinander und die gegenseitige Rücksichtnahme in den Fußgängerbereichen immer wieder zu Beginn der Radsaison ins Bewusstsein zu rufen.

Aus diesem Grund wird am 10. April 2019 wieder eine Kampagne zur „Miteinanderzone“ mit einem Informationsstand in der Herstallstraße gestartet, um auf das Thema aufmerksam zu machen und den Radfahrenden zu verdeutlichen, wie wichtig es ist, zu Fußgängern Abstand zu halten und langsam zu fahren.

Durch Flyer und Plakate wird über den gesamten Aktionszeitraum von April bis September visuell an die Rücksichtnahme erinnert. Mitarbeiter der Stadt sowie der Polizei und Verkehrsüberwachung werden vor Ort präsent sein, Informationen verteilen und Radfahrende, die sichtbar zu schnell unterwegs sind, ansprechen.

Zusätzlich zu den Informationen wird dieses Jahr den gesamten Sommer über verstärkt das Einhalten der Schrittgeschwindigkeit kontrolliert werden. Polizei und Verkehrsüberwachung werden, wenn notwendig, auch zu härteren Maßnahmen greifen und Bußgelder verhängen, sollten sich Radfahrende nicht an die Regelung halten.

Außerdem wird für die Kampagne ein Werbefilm produziert, der zeigt, wie ein gutes Miteinander in den Fußgängerbereichen funktionieren kann. Dieser Film wird in den Aschaffenburger Kinos sowie im Internet zu sehen sein.