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14.06.2019:

Neue Bodenrichtwerte ab sofort verfügbar

Wie jedes zweite Jahr hat der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Bereich der kreisfreien Stadt Aschaffenburg die Bodenrichtwerte zum 31. Dezember 2018 festgesetzt.

Das neue Kartenwerk hängt für einen Monat in der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses, Zimmer 214 und 618, im Rathaus, Dalbergstraße 15, aus. Auch nach dieser Frist können die Bodenrichtwerte während der Öffnungszeiten des Rathauses kostenfrei eingesehen werden. Offizielle Richtwertauskünfte sind hingegen kostenpflichtig. Telefonische Auskünfte können nicht erteilt werden.

Die Bodenrichtwerte sind online auf der Plattform www.boris-bayern.de abrufbar. Sowohl Einzelabfragen als auch Dauerauskünfte sind hierbei möglich.

Richtwertanfragen können auch einfach per E-Mail unter Angabe von Straße und Hausnummer des Grundstücks, der Flurstücknummer sowie der Rechnungsadresse an gutachterausschuss@aschaffenburg.de gerichtet werden.

Bodenrichtwerte

Die Bodenrichtwerte erfüllen vor allem im Alltag von Grundstückskäufern und -verkäufern, Sachverständigen und Behörden eine wichtige Funktion. Sie stellen den durchschnittlichen Bodenwert für mehrere gleichartige Grundstücke dar. Die Grundstücke werden dabei behandelt, als seien sie unbebaut. Darauf stehende Bauten bleiben unberücksichtigt. Die Bodenrichtwerte bieten somit der Öffentlichkeit einen Einblick in die Preisverhältnisse des Aschaffenburger Grundstücksmarkts und dienen als Grundlage für die Wertermittlung von Immobilien. Sie zu ermitteln und somit Markttransparenz zu schaffen, ist eine Pflichtaufgabe der Gutachterausschüsse.

Daten von mehr als 500 Grundstücksverträgen ausgewertet

Um die neuen Bodenrichtwerte zu bestimmen, haben die Mitglieder des Gutachterausschusses die Daten von über 500 Grundstücksverträgen ausgewertet und die Ergebnisse in die neue Richtwertkarte eingearbeitet. Das Stadtgebiet ist erstmals vollständig in insgesamt 434 Zonen eingeteilt worden, für 248 Zonen sind vom Gutachterausschuss Bodenrichtwerte festgesetzt. Für Flächen der Land- und Forstwirtschaft sowie für Gemeinbedarfsflächen wie Schulen oder das Klinikum werden keine Bodenrichtwerte ausgewiesen. Hier gibt es bislang zu wenige auswertbare Daten.

Richtwerte gestiegen

Nach der Auswertung der Veränderungen der Bodenrichtwerte im Vergleich zu den Werten zum 31.12.2016 lässt sich feststellen, dass praktisch alle Richtwerte gestiegen sind. Lediglich bei einzelnen Lagen bleibt der Wert auf dem Niveau der 2016er Bodenrichtwertkarte stehen. Für baureifes Land sind die Werte im Schnitt um 17 Prozent gestiegen. Hierbei ergeben sich jedoch teilweise große Unterschiede, wenn man die einzelnen Stadtteile betrachtet. In den Bereichen der Innenstadt sowie des östlichen Stadtgebiets fallen die Preissteigerungen durchgehend höher aus. In Leider und Nilkheim liegen die Werte für Wohnbaugrundstücke über dem Durchschnitt, die Steigerungen für Gewerbe- und Mischflächen fallen dafür geringer aus. In Damm, Strietwald, Schweinheim und Obernau liegen die Preissteigerungen in etwa im Durchschnitt, lediglich in Gailbach mussten die Richtwerte nur geringfügig angehoben werden.