Direktsprung:

Sie befinden sich hier: Startseite, Aktuelles,Aktuelle Meldungen

Inhalt

Aktuelle Meldungen

18.06.2019:

„Kulturstadt – Vielfalt verbindet“

Unter dem Motto „Kulturstadt – Vielfalt verbindet“ zeigen die 20. Aschaffenburger Kulturtage vom 4. bis 14. Juli zehn Tage lang das bunte Kulturangebot der Stadt. Private, städtische, staatliche und kirchliche Einrichtungen beteiligen sich mit rund 70 Veranstaltungen. Höhepunkt ist in diesem Jahr wieder die Museumsnacht am Samstag, 13. Juli.

20 Jahre Kulturtage

Die Aschaffenburger Kulturtage feiern heuer ihr 20-jähriges Bestehen. Eröffnet werden sie deshalb mit der Vernissage zur Sonderausstellung „20 Jahre Aschaffenburger Kulturtage“, die auf großen Bildtafeln die Entwicklung der Aschaffenburger Kulturtage zeigt.

Zahlreiche weitere Ausstellungen in städtischen und privaten Museen, Galerien, Kirchen und im öffentlichen Raum setzen sich mit dem Thema „Kulturstadt – Vielfalt verbindet“ auseinander.

Buntes Programm

Außerdem bieten die Kulturtage ein buntes Programm mit Open-Air-Kino, Theater, Kabarett und Musik im Nilkheimer Park, auf dem Karlsplatz, im Alten Forstamt und an vielen weiteren Spielstätten an.

Auch Feste, Events und Begegnungen sind Teil der Kulturtage, wie die Jubiläumsveranstaltung zum 15-jährigen Bestehen des Künstlerhauses M27 in Aschaffenburg-Damm oder das Halkevi-Sommerfest. Workshops und Vorträge laden zum Mitmachen und Zuhören ein, schließlich gibt es Angebote für Kinder, Führungen und Rundgänge.

Museumsnacht

Die Aschaffenburger Museumslandschaft mit den Glanzpunkten Stift, Schloss Johannisburg und Pompejanum in einer Nacht entdecken – das geht nur in der Museumsnacht. Zudem kann man am Samstag, 13. Juli, von 19 bis 0:30 Uhr Kabarett, Konzerte und Kino unter freiem Himmel an den schönsten Plätzen der Stadt erleben. Zahlreiche Galerien haben geöffnet, und auch die Kirchen beteiligen sich am Programm.

Tickets

Mit dem Museumsnacht-Ticket für 5 Euro, im Vorverkauf 4 Euro, erhält man Eintritt zu allen Museen und Veranstaltungsorten. Alle städtischen Museen können in der Museumsnacht von 19 Uhr bis 0.30 Uhr mit dem Museumsnachttickt besichtigt werden. Letzter Einlass ist um 24 Uhr. Tickets gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Das vollständige Programm gibt es unter www.aschaffenburger-kulturtage.de

 

Hintergrund

Die 1. Aschaffenburger Kulturtage fanden im Jahr 2000 statt. Die Stadt verdankt ihre Entstehung dem Arbeitskreis Kultur, den der ehemalige Stadtrat und Kulturpolitiker Rudi Stock ins Leben gerufen hatte.

Nachdem unterschiedlichste Themen des kulturellen Lebens in Aschaffenburg erörtert worden waren, erwuchs aus diesem Kreis das Bedürfnis nach einer eigenen Veranstaltungsreihe. Unter Leitung des Neuen Kunstvereins erlebten die Aschaffenburger Kulturtage im Jahr 2000 ihre Premiere. Die Stadt übernahm danach die Organisation und Durchführung dieses Kulturprojektes.

Anliegen des Oberbürgermeisters Klaus Herzog war es, das vielfältige kulturelle Leben Aschaffenburgs sichtbar zu machen und die städtischen kulturellen Dienststellen sowie die freien Kulturanbieter unter jährlich wechselnder Themenstellung gemeinsam zu präsentieren. Die Planungsgruppe Kulturtage, in der sich alle beteiligten staatlichen und städtischen Dienststellen, Bildungseinrichtungen und freien Kulturanbieter zusammenfinden, war fortan Diskussionsforum, Impulsgeber und Vorbereitungsgremium der Kulturtage. Eine Fülle unterschiedlicher Themen setzte Jahr für Jahr neue inhaltliche Impulse, die von allen Beteiligten mit bewundernswertem Engagement und einer faszinierenden Kreativität mit Leben gefüllt wurden.

Neben den Großveranstaltungen im Schlosshof, dem Kinderkulturtag, Highlights wie der Kunst im Außenraum, dem Bildhauersymposium und der Museumsnacht waren und sind es besonders die vielen Beiträge privater Einrichtungen und Kulturschaffender, die das kulturelle Leben Aschaffenburgs in seiner Lebendigkeit, seinem kreativen Potenzial und seinem Facettenreichtum präsentieren.

Das Jubiläum „20. Aschaffenburger Kulturtage“ steht unter dem Motto „Kulturstadt – Vielfalt verbindet“. Kultur als die Gesamtheit unseres gemeinschaftlichen Lebens mit Sprache, Religion, Bildung, Brauchtum, Naturschutz, Architektur, Musik und den bildenden und darstellenden Künsten führt Menschen jeden Alters, jeder Nationalität und jeder Interessenslage zusammen. Vielfältigste Aktions- und Ausdrucksformen stehen für ein lebendiges, offenes Leben in unserer Stadt und ermöglichen die Begegnung, den Austausch und die Auseinandersetzung mit unterschiedlichsten Angeboten – eben der kulturellen Vielfalt, die die Menschen verbindet. Das diesjährige Programm enthält mehr als 70 Einzelveranstaltungen von 55 Anbietern.

 

Programm

Ausstellungen

Eröffnet werden die Kulturtage von Oberbürgermeister Klaus Herzog mit der Vernissage zur Sonderausstellung „20 Jahre Aschaffenburger Kulturtage“ am Donnerstag, 4. Juli, im Stadt- und Stiftsarchiv im Schönborner Hof. Die Ausstellung zeigt bis 1. September auf großen Bildtafeln die Entwicklung der Aschaffenburger Kulturtage.

Die Sonderausstellung „Hund, Katze, Maus“ im Pompejanum beschäftigt sich mit dem Thema „Tiere in Alltag und Mythos“. Die Haltestelle am Mainufer greift das Motto der Kulturtage mit dem Collagenprojekt „Beste Vielfalt“ auf. „In Guter Gesellschaft“ zeigt der

Neue Kunstverein Werke von Heiner Thiel u.a. im KunstLANDing. Außerdem im Innenhof des KunstLANDing zu sehen die Bildhauer-Ausstellung „Stein auf Stein“.

Mit Christian Schad beschäftigt sich die Ausstellung im KirchnerHAUS.

Bilder und Texte präsentiert „Moment Mal“ im Martinushaus. „Vielfalt – Maximal“ in der Galerie 99 vereint Werke aus insgesamt 145 Ausstellungen der letzten 19 Jahre. Im Kornhäuschen sind unter dem Titel „The Downloaded Man“ Arbeiten von Bettina Semmer zu sehen.

„Noch mehr Vielfalt“ gibt es in der Galerie für Gegenständliche Gegenwartskunst (GGG) mit Arbeiten der Gruppe FISH. „Vielfalt verbindet Jung und Alt“ zeigt die Janosch-Ausstellung in der Galerie Muschik. Bei „3:1“ schauen drei Bildhauer durchs Fenster des Galeriewohnzimmers am Dalberg.

„AKT 2001“ zeigt die Fotodokumentation von Roland Wolf über „Aktion am Main“ im Atelier Konrad Franz. In der Stiftsbasilika ist Helga Schwalt-Scherers Plastik „Beweinung 2.0“ zu sehen. Die Fotografieausstellung des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums in der Apsis des Stadttheaters zeigt „RAY 2018“: 72 Perspektiven“. „Kunst in der Garage“ gibt es mit Gerda Helfert und Rene Fugger in der Kleinen Metzgergasse 1. „Individualität schafft Vielfalt“ zeigt der Fotoclub Kleinostheim mit seiner Ausstellung in der Stadtbibliothek.

Open-Air-Kino, Theater, Kabarett und Musik

Das Casino und die Kino Passage verlegen ihre Kinosäle in den Park Schöntal und in den Nilkheimer Park – zu sehen sind Filme wie „Bohemian Rapsody“ oder „Der Junge muss an die frische Luft“.

Die Theatergruppe der FOS/BOS zeigt „Das Bildnis des Dorian Gray“ und im Erthaltheater gibt es „Ziemlich beste Freunde“ zu sehen. Die Event-Bühne zeigt in ihrem Open-Air Sommertheater die „Tour de Farce“ und „Lügen für Fortgeschrittene“. Die Tabutanten präsentieren im Erfahrungsraum/Damm „1-9-9-9 bis heute – und jetzt?“
Im Nilkheimer Park gibt es die Late-Night-Show „Auf Klassenfahrt“ und im Künstlerhaus M27 einen Live Podcast mit „Proseccolaune“.

Auf dem Karlsplatz lädt Enrico Josche zum Poetry Slam und Lizzy Aumeier präsentiert ihr Programm „Wie jetzt“. Außerdem konzertieren Friend ´n Fellow.

Auf der Bühne im Alten Forstamt gastieren „Tetra-Pack –Die Comedy-Mixshow mit Johannes Scherer“, Bodo Bach mit „Pech gehabt“ und die Wellküren im Rahmen des Sommerfestes des Fördervereins Humor & Satire im Hofgarten e.V.

Feste, Events und Begegnungen

Mit Jubiläumsfeier, Hoffest und offenen Ateliers feiert das Künstlerhaus M 27 mit einem bunten Programm drei Tage sein 15-jähriges Bestehen. Unterhaltung, Kultur und Shopping bis in die Nacht hinein gibt es bei „Aschaffenburg bis Mitternacht“. An diesem Abend verwandelt sich die  Aschaffenburger Innenstadt in eine riesige Erlebnis- und Einkaufsmeile.

Bereits zum sechsten Mal startet der Fotomarathon und fordert die TeilnehmerInnen heraus, zwölf Themen innerhalb sieben Stunden in Aschaffenburg fotografisch umzusetzen

Außerdem wieder im Programm: das Halkevi Sommerfest im Nilkheimer Park.

Workshops und Vorträge

Der Vortrag „In aller Munde – die Olive im Altertum“ im Pompejanum beschäftigt sich mit der großen Bedeutung des intensiven Olivenanbaus und der Exportwirtschaft in weiten Gebieten des römischen Weltreichs. Im Künstlerhaus M27 stehen neben verschiedenen Vorträgen der dort arbeitenden Künstler der Vortrag „Realität und Wirklichkeit – Das Universum im Kopf“ auf dem Programm.

Art Archive lädt an drei Tagen zur „La Noche de Arte – Staffelei statt Bildschirm!“ im Le Gout. Unter Anleitung eines lokalen Künstlers, kann dort jeder sein eigenes Meisterwerk gestalten.

Angebot für Kinder, Führungen und Rundgänge

Der Kinder-Kultur-Tag lockt mit einem kunterbunten Programm Familien in den Nilkheimer Park. künstlerische Workshops für Kinder bietet „Kunst im Offenen Schöntal“ Und im Künstlerhaus M 27 gibt es einen Design-Workshop für Kinder.

Die Aschaffenburger Altstadtfreunde laden zum Stadtrundgang zu preisgekrönten Baudenkmälern. Bei „Tulpenbaum & Co.“ begeben sich die Teilnehmer auf eine Wanderung auf dem Europäischen Kulturweg Strietwald. Der Stadtrundgang „Kult-Tour“ erkundet religiöse Bezüge von scheinbar weltlichen Kulten und der ehemalige Leiter des Bauordnungsamtes zeigt und erklärt bei einem Stadtrundgang „Fassadenkunst in Aschaffenburg“.

www.aschaffenburger-kulturtage.de/das-programm/

 

Infos zum Museumsnacht-Ticket

Eintritt

Kinder bis einschließlich 14 Jahre frei

Vorverkauf: 4 Euro, ermäßigt 2 Euro für Kulturpassinhaber, Studenten & Schüler

Abendkasse (ab 18 Uhr): 5 Euro, erm. 4 Euro mit gültigem DB Fahrschein

Öffentliche Verkehrsmittel

Kostenlose Hin- und Rückfahrt mit der Verkehrsgemeinschaft am Bayerischen Untermain (VAB): Besucher fahren ab 14 Uhr mit dem MN-Ticket kostenlos mit den Bussen und Zügen im gesamten Gebiet der VAB (Stadt AB, Landkreise AB & MIL) zur Museumsnacht (mitfahrende Kinder bis einschließlich 14 Jahren kostenlos). Für die Rückfahrt bieten die Aschaffenburger Stadtwerke zusätzliche Nachtbus-Linien an.

Vorverkaufsstellen ab 18.06.2019

Aschaffenburg: Tourist-Info, Buchhandlung Diekmann, Rathaus-Information, Kartenkiosk Stadthalle, City Galerie – Info, Theaterkasse im Stadttheater, Abo-Büro Kulturamt, Main Echo Servicestelle, Schloss Johannisburg, VAB-Kundenzentrum beim Busbahnhof, Stiftsmuseum, Adam & Eva, Stadt- & Stiftsarchiv, Martinushaus, Hofgarten Kabarett, Möbel Schwind, KunstLANDing, KirchnerHAUS, Außerhalb Aschaffenburgs: Servicestellen des Main-Echos in Alzenau, Lohr, Obernburg, Miltenberg