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18.07.2019:

„Unten am Fluss“: Voraussichtlich Neuauflage im Jahr 2020

Die Veranstaltung „Unten am Fluss“ kann 2020 voraussichtlich wieder stattfinden. Das ist das Ergebnis einer Gesprächsrunde zwischen Stadtverwaltung, Polizei und Veranstaltern unter Leitung von Herrn Oberbürgermeister Herzog. Die Musikveranstaltung, die in diesem Jahr nach Sicherheitsbedenken abgesagt worden war, soll mit einem verbesserten Konzept neu aufgelegt werden. Ziel soll es weiterhin sein, eine offene Veranstaltung für alle Altersgruppen zu ermöglichen.

Bei der letzten Veranstaltung im Jahr 2018 war es bei Teilnehmern durch Alkohol- und Drogenkonsum zu teils gefährlichen gesundheitlichen Problemen gekommen, so dass Rettungsdienst und Polizei eingeschaltet und einige Beteiligte ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten. Auch musste vereinzelt wg. körperlichen Auseinandersetzungen eingeschritten werden.

Damit sich solche Vorfälle nicht wiederholen und um auch die Belange des Jugendschutzes zu gewährleisten, wurde ein umfassendes Maßnahmenpaket vereinbart:

  • Das Ordnerkonzept des Veranstalters wird in qualitativer und quantitativer Hinsicht angepasst.
    Dazu gehören einerseits die Überwachung neuralgischer Zugangspunkte zum Gelände sowie die frühzeitige gezielte Ansprache von Besuchern, die durch regelwidriges Verhalten auffallen.
    Ferner wird sich die Anzahl der Ordner am Besucheraufkommen orientieren und kann ggf. auch kurzfristig erhöht werden.
  • Ordnungsamt und Polizei werden durch Fußstreifen, die teils gemeinsam durchgeführt werden, auf dem Gelände präsent sein. Auch die Einbindung des Rettungsdienstes in derartige Präsenzstreifen ist geplant.
  • Ein ständiger Informationsaustausch zwischen Veranstalter, Ordnungsdienst, Polizei und Ordnungsamt soll gewährleistet sein, um kurzfristig und abgestimmt auf Sicherheitsstörungen reagieren zu können.
  • Auch dem ausrichtenden Verein, „Musik-, Kunst- und Kulturinitiative“ ist es ein ausdrückliches Anliegen, den Konsum illegaler Drogen auf der Veranstaltung zu verhüten, was er entsprechend kommunizieren wird. Darüber hinaus wird auf dem Festgelände durch den Veranstalter über Drogenprävention informiert werden. Dazu wurde bereits Kontakt zu einer anerkannten Organisation aufgenommen, die ihre Unterstützung zugesagt hat.

Die Musik-, Kunst- und Kulturinitiative wird bereits im Herbst einen neuen Antrag für 2020 stellen. Bis dahin werden alle Feinheiten des neuen Konzepts ausgearbeitet und dieses ebenfalls im Herbst dem Stadtrat vorgestellt. Vorbehaltlich dessen Zustimmung steht dann der Veranstaltung „Unten am Fluss“ 2020 nichts mehr im Weg. Schon jetzt haben die Beteiligten abgesprochen, sich unmittelbar nach der nächsten Veranstaltung wieder an einen Tisch zu setzen, um zu beraten, ob das obige Konzept auch für die Zukunft tragfähig ist oder ggf. weiter fortgeschrieben werden muss.

Auf Grund der vorgenannten Ergebnisse wird das für Montag, 22. Juli anberaumte Gespräch im Einvernehmen mit allen Gesprächsteilnehmern –Stadtverwaltung, Veranstalter und Polizei– abgesagt.