Direktsprung:

Sie befinden sich hier: Startseite, Aktuelles, Aktuelle Meldungen

Inhalt

Aktuelle Meldungen

22.12.2021:
 Vertragsunterzeichnung für die Kooperation zwischen der Aschaffenburger Versorgungs-GmbH und der Stadtbau Aschaffenburg GmbH

Die Vertragsunterzeichnung für die Kooperation zwischen der Aschaffenburger Versorgungs-GmbH und der Stadtbau Aschaffenburg GmbH. v.l. Jürgen Schnack, Vertriebsleiter AVG, Roland Ebert, Geschäftsführer AVG, André Kazmierski, Geschäftsführer Stadtbau, Manuela Rösel-Keim Stadtbau.

AVG und Stadtbau kooperieren bei E-Ladesäulen für Mieter und Mieterstrom im Neubaugebiet Schopenhauerstraße

Mietparteien haben meist das Nachsehen, wenn es um Ladestationen für ein Elektroauto oder den Bau einer Solaranlage geht.  Das wird sich nun ändern: Die Kooperation zwischen der Aschaffenburger Versorgungs-GmbH (AVG) und der Stadtbau Aschaffenburg GmbH in der Schopenhauerstraße ist ein regionales Leuchtturmprojekt für die Wohnungswirtschaft. Sie liefert Lösungen für ökologische Mieterstromerzeugung und Elektromobilität im Geschosswohnungsbau. Am 15. Dezember 2021 unterzeichneten Roland Ebert, Geschäftsführer der AVG und André Kazmierski, Geschäftsführer der Stadtbau Aschaffenburg GmbH den Kooperationsvertrag.

Im Neubaugebiet Anwandeweg, in der Schopenhauerstraße, werden mit dem größten Stadtbau-Projekt seit Jahrzehnten in vier Mehrfamilienhäusern bis Ende 2023 124 Wohnungen entstehen. Hier werden alle Stell- und Parkplätze für E-Ladestationen vorbereitet. Durch das dynamische Lastmanagement und das Berechtigungs-, Mess- und Abrechnungskonzept der AVG kann jede*r Mieter*in mit der aktuell maximal verfügbaren Leistung ein Fahrzeug laden. Der Ladestrom wird von der AVG direkt mit den Mietparteien abgerechnet.

„Ich freue mich, dass wir die langjährige gute Zusammenarbeit zwischen der Stadtbau und der AVG nun auch im Bereich E-Mobilität fortsetzen können“, betont Roland Ebert, Geschäftsführer der AVG.

„Bei der Stadtbau entsteht kein Aufwand für Freischaltung und Abrechnung der Ladepunkte und die Einhaltung der Leistungsgrenzen am Hausanschluss ist gesichert“, freut sich André Kazmierski von der Stadtbau. Mieter*innen der Stadtbau können bei der AVG einen Ladepunkt erwerben oder über einen Contracting Vertrag abbezahlen. Zu Beginn des Bauprojektes wird die AVG drei Ladepunkte zum Testen und Demonstrieren der technischen Lösung auf eigene Kosten ausrüsten. Ergänzt wird dieses Konzept in der Schopenhauerstraße noch mit einem E-Carsharing Angebot durch die Stadtwerke und öffentliche E-Ladepunkte durch die AVG.

Die Dachflächen der vier neu entstehenden Gebäude werden in der Kooperation für Photovoltaik genutzt.

Umweltfreundliche Energie, die vor Ort im Wohnquartier erzeugt, genutzt und angerechnet wird, ist ein grundlegender Baustein für den Erfolg der Energiewende und passt somit sehr gut in die nachhaltige Strategie der Stadtbau, ergänzt Kazmierski.

Der so dezentral erzeugte Strom wird den Mietparteien zum besonders günstigen Mieterstrom-Tarif angeboten. Insgesamt wird auf den vier Gebäuden bis Ende 2023 solare Erzeugungsleistung von 160 kWp entstehen. Diese Anlagen werden rund 160.000 kWh/ Strom erzeugen. Das entspricht dem Stromverbrauch von 50 Haushalten und vermeidet jedes Jahr über 75 Tonnen CO2-Emissionen (Basis Bundesdurchschnitt).