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3 Fragen an Sonja Röhm, Amt für IT und Digitalstrategie

 Sonja Röhm

Sonja Röhm, Foto: Björn Friedrich

Frau Röhm, „Smart City“ ist ein Schlagwort. Was bedeutet das genau?

Smart City bedeutet „intelligente Stadt“. Nicht alles muss mit digitaler Technik ersetzt werden, die digitalen Hilfsmittel können eine gute Ergänzung zu unserem analogen Leben sein und viele Dinge erleichtern. Die Kombination aus digital und analog macht es also aus, um die Stadt lebenswert und zukunftsorientiert zu gestalten.

Inwiefern können ältere und/oder mobilitätseingeschränkte Menschen davon profitieren?

Digitale Produkte, die speziell für die Bedürfnisse älterer Menschen entwickelt wurden und so sehr nutzerfreundlich sind für eine Generation, die nicht digital groß geworden ist, bieten beispielsweise die Möglichkeit sozialer Isolation vorzubeugen. Ganz konkret beispielsweise der Livestream von Stadtratssitzungen. Viele ältere Menschen interessieren sich nach wie vor für ihre Stadtpolitik und können so, etwa im Seniorenheim, den Sitzungen beiwohnen, auch wenn sie nicht vor Ort teilnehmen können.

Was kann die Stadt tun, um die Hemmschwellen gegenüber der Digitalisierung zu senken?

Ganz konkrete Angebote im analogen Raum schaffen, um den Menschen zu zeigen, wie man beispielsweise online etwas bei der Stadt beantragen kann, was man benötigt, ohne zwingend aufs Rathaus gehen zu müssen. Somit sind die Vorteile und Chancen direkt erlebbar und niederschwellig.
 

Sonja Röhm ist im städtischen Amt für IT und Digitalstrategie für das Thema „smart city“ verantwortlich.

Kontakt:
Telefon: 06021-3301613
sonja.roehm@aschaffenburg.de