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Wesentliche aktuelle Regelungen

Zum 24. November 2021 wurde eine neue 15. BayIfSMV erlassen, die die bisherige 14. BayIfSMV ersetzt und bis einschließlich 15. Dezember 2021 gelten soll. Darin wird – aufbauend auf den bisher geltenden Maßnahmen – im Wesentlichen folgendes neu geregelt:

Wo gilt 2G plus

Maskenpflicht
Bitte beachten Sie, dass die FFP2-Maske aktuell die Standardmaske ist. Weitere Informationen und Ausnahmen finden Sie hier. Die Maskenpflicht ist geregelt in §2 der 15. BayIfSMV.

Kontaktbeschränkungen
Laut der neuen Regelung dürfen sich maximal fünf Ungeimpfte und Nichtgenesene im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken treffen, sofern sie nicht aus dem gleichen Hausstand stammen. Kinder unter 12 Jahren und 3 Monaten werden nicht dazu gezählt. Dies gilt nicht für berufliche und dienstliche Tätigkeiten.

Kultur- und Sportveranstaltungen
Sämtliche Kultur- und Sportveranstaltungen dürfen nur noch mit deutlich weniger Zuschauer*innen stattfinden. So gilt, dass beispielsweise bei Theater- und Opernaufführungen, aber auch bei Sportveranstaltungen, in Freizeitheimen und bei Messen nur noch 25 Prozent der eigentlich möglichen Besucher eingelassen werden dürfen. Hier gilt zudem die 2G-Plus-Regel. Das heißt, nur Genesene und Geimpfte haben Zutritt, allerdings nur mit einem negativen Schnelltest. Überall herrscht Maskenpflicht.

Hochschulen, Fahrschulen, körpernahe Dienstleistungen
Alle Hochschulen, Fahrschulen, Volkshochschulen und Musikschulen sind nur noch für Geimpfte und Genesene zugänglich. 2G heißt die neue Vorgabe. Die gilt auch für körpernahe Dienstleistungen, also für Friseure und Kosmetikbetriebe. Ausgenommen von der 2G-Regel sind nur medizinische, therapeutische und pflegerische Dienstleistungen.

Handel
Im Gegensatz zu früheren Pandemie-Beschränkungen wird jetzt nicht mehr zwischen Einzel- und Großhandel unterschieden. Der Handel insgesamt bleibt von 2G ausgenommen. Allerdings gilt: Pro Kunde/Kundin müssen zehn Quadratmeter Verkaufsfläche zur Verfügung stehen. Das bedeutet, dass weniger Kund*innen gleichzeitig pro Geschäft zugelassen sind.

Bars, Clubs, Nachtgastronomie
Für die nächsten drei Wochen bleiben alle Clubs, Discotheken und Bordelle im Freistaat geschlossen. In der übrigen Gastronomie gilt eine Sperrstunde ab 22 Uhr bis 5 Uhr.

Weihnachtsmärkte
In Bayern wird es heuer keine Weihnachts- oder Christkindlmärkte geben. Alle derartigen Veranstaltungen werden abgesagt. Zuletzt hatten schon etliche Städte angekündigt, entsprechende Veranstaltungen in diesem Jahr ausfallen zu lassen.

Sonderregeln Hotspots
Derzeit liegt die Inzidenz in acht bayerischen Landkreisen über 1.000. Hier und in allen weiteren Regionen, in denen die Inzidenz diesen Wert übersteigt, soll das öffentliche Leben weitestgehend heruntergefahren werden. Das heißt, dass die Gastronomie, Hotels und alle Sport- und Kulturstätten schließen müssen. Auch Friseure und andere körpernahe Dienstleister dürfen für drei Wochen nicht arbeiten, Veranstaltungen müssen ebenfalls entfallen. Hochschulen dürfen bei einer Inzidenz über 1.000 nur digitale Lehrveranstaltungen anbieten. Der Handel bleibt geöffnet, allerdings müssen hier pro Kunde 20 Quadratmeter Platz vorhanden sein. Das heißt, nur halb so viele Kunden wie in anderen Regionen dürfen sich hier in einem Geschäft aufhalten.
Sinkt die Inzidenz für mindestens fünf Tage unter die 1.000er-Grenze, werden die Regeln aufgehoben.

Schulen und Kitas
Bayernweit sollen Schulen und Kitas offen bleiben. Weiterhin muss regelmäßig getestet werden. Im Unterricht müssen die Kinder und Jugendlichen weiterhin eine Maske tragen, auch im Schulsport. Ausnahme: Schulsport an der frischen Luft.

Stadtrat
Ab sofort gelten für die Zuhörer*innen an öffentlichen Stadtratssitzungen in der Stadthalle am Schloss die sogenannte 3-G-Regel und FFP2-Maskenpflicht. Als Zuhörer*innen teilnehmen können nur Personen, die geimpft, genesen oder getestet sind.