Direktsprung:

Sie befinden sich hier: Startseite, Bürger in Aschaffenburg, Familien,Väter

Inhalt

Väter

 Paul Maar, Eine Woche voller Samstage
 Janosch, Oh, wie schön ist Panama

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Vatertage am Bayerischen Untermain“ haben wir gemeinsam mit der Stadtbibliothek Aschaffenburg den Fokus auf das Thema „Lesen“ gelegt. Die Stadtbibliothek Aschaffenburg bietet Büchertische und Buchempfehlungen für Väter und ihre Kinder an.
Kleine Geschichten zum Ausrucken oder zum Vorlesen auf dem Tablet oder Smartphone erhalten Sie unter www.einfachvorlesen.de. Hier werden jede Woche drei kostenlose Vorlesegeschichten, der Stiftung Lesen eingestellt. Wer sich registriert, wird über WhatsApp oder Facebook Messenger an die Geschichten erinnert.
Auf den Internetseiten der beiden Landkreise finden Sie außerdem weitere prominente Vorleser und Buchempfehlungen der Gemeindebüchereien, www.familie-miltenberg und www.landkreis-aschaffenburg.de.

Bürgermeister Jürgen Herzing empfiehlt:

„Eine Woche voller Samstage“ von Paul Maar. Friedrich Oetinger Verlag, Hamburg, 1973. Das Buch ist für Kinder ab 7 Jahren.

Am Sonntag scheint die Sonne, am Montag kommt Herr Mon, am Dienstag hat er Dienst, am Mittwoch ist die Wochenmitte, am Donnerstag donnert es, am Freitag hat er frei und am Samstag – da kommt das Sams zu Herrn Taschenbier. Das freche Sams mitsamt seinen blauen Wunschpunkten bringt das Leben von Herrn Taschenbier ganz schön durcheinander und hilft ihm dabei, mutiger und selbstbewusster zu werden.

„Uns hat das Buch gefallen, weil es einerseits sehr lustig und anschaulich geschrieben ist, man aber auch daraus lernen kann, dass man sich genau überlegen sollte, was man sich im Leben wünscht.“
 

Oberbürgermeister Klaus Herzog empfiehlt:

„Oh, wie schön ist Panama: die Geschichte, wie der kleine Tiger und der kleine Bär nach Panama reisen“ von Janosch. Beltz & Gelberg, Weinheim, 1978.

Die Geschichte ist empfohlen ab 5 Jahren zum Vorlesen.

Die Freunde Kleiner Tiger und Kleiner Bär leben glücklich in einem Häuschen in der Nähe eines Flusses. Der kleine Bär ist Fischer, und der kleine Tiger ist Pilzsammler, der eine gelbschwarz gestreifte Holz-Ente mit Rädern besitzt. Er nennt sie deshalb „Tigerente“. Eines Tages fischt der kleine Bär eine leere Holzkiste mit der Aufschrift „Panama“ aus dem Fluss. Er schnuppert an der Kiste, und sie riecht nach Bananen, und er beschließt, dass Panama das Land seiner Träume sei. Der kleine Bär erzählt seinem Freund Kleiner Tiger phantasievoll, dass Panama ein Ort sei, wo alles besser, größer und schöner als zuhause sein soll und dass sie nun in dieses Land reisen sollen. Am nächsten Tag machen sich die beiden auf den Weg nach Panama. Zuerst fertigen sie aus der Kiste einen Wegweiser und gehen in die gezeigte Richtung. Während ihrer Reise treffen sie auf die verschiedensten Tiere. Die meisten wissen nicht, wo Panama liegt, und einige geben ihnen falsche Richtungsangaben. Die beiden Freunde laufen durch diese Angaben im Kreis herum und kommen schließlich wieder in ihrem alten Zuhause an. Da in der Zwischenzeit ihr Haus durch die Witterung angegriffen aussieht, die Brücke nicht mehr vollständig intakt ist und die Bäume und Sträucher gewachsen sind, ist ihnen nicht bewusst, dass sie wieder in ihrem Zuhause angekommen sind. Sie finden auf dem Boden vor ihrem Haus den Wegweiser mit der Aufschrift „Panama“ und glauben deshalb, tatsächlich an ihrem Ziel angekommen zu sein. Sie reparieren das Haus und sind glücklich, endlich im Land ihrer Träume zu sein.

„Mir gefällt die Grundaussage: Wenn man einen Freund hat, braucht man sich vor nichts zu fürchten. Und: Jeder lebte schon immer im Paradies, hat es nur nicht gewusst.“