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Sexismus ist out. Respekt ist in.

09.03.2021:

Sexismus in der Werbung – einfach erklärt

Werbung will wahrgenommen werden und um dieses Ziel zu erreichen, wenden die Werbeschaffenden einige Tricks an. Einer dieser Tricks ist unter dem Begriff „Sex sells“ bekannt. Hierbei werden die beworbenen Produkte, Dienstleistungen, Stellenausschreibungen, etc. in irgendeiner Art und Weise mit Sex, sexuellen Vorstellungen/ Handlungen/ Vorlieben oder einer mit Sex verbundenen Assoziation versehen. Hierfür werden meistens Körper oder Körperteile von weiblich gelesenen Personen verwendet. Sie werden in den Anzeigen als Dekoration – also reinem Blickfang - eingesetzt und haben nichts mit der beworbenen Sache zu tun. Die so dargestellten Personen werden als (Sex-)Objekte dargestellt beziehungsweise ausgestellt und es wird sexuelle Verfügbarkeit suggeriert.

Woran erkenne ich sexistische Werbung?

Entscheidend sind folgende Aspekte:

Wird die gezeigte Person sexualisiert dargestellt und somit zu einem Objekt der (sexuellen) Begierde gemacht?
Wird die abgebildete Person als ein handelndes Subjekt oder als ein nicht handelndes Objekt (meist als dekoratives Element) dargestellt? Steht die Darstellung der Person in einem logischen Zusammenhang mit dem beworbenen Produkt/ der beworbenen Dienstleistung, etc.?

Die abgebildete Person wird nur als Dekoration benutzt und steht deshalb in keinem Zusammenhang zu dem beworbenen Produkt.