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Sexismus ist out. Respekt ist in.

08.03.2021:

Stereotype in der Werbung

Werbung spielt nicht nur mit “sex sells”, sondern auch mit Geschlechterstereotypen. Hierbei werden weit verbreitete Vorurteile - über Geschlechter und deren vermeintlichen Eigenschaften und Fähigkeiten - bestätigt und wiederholt:

Gerne werden beispielsweise die Klischees der schlecht Auto fahrenden Frau und des in Hausarbeit ungeübten Mannes bedient.

Wichtig: Alle können sich selbst so kleiden, wie sie wollen. Es geht nicht um ein grundsätzliches Verbot von nackter Haut in der Öffentlichkeit, sondern um sexistische und damit herabwürdigende Darstellungen. Wichtig ist uns, das kritische Hinterfragen von Stereotypen, die durch Werbebotschaften aufrechterhalten und reproduziert werden.

Deshalb gibt es hier nochmal eine kleine “Unterscheidungshilfe” an Hand von Beispielen:

Sexy

Werbung für Dessous mit Personen, die die Dessous tragen und dabei nicht in sexualisierten Posen dargestellt sind.

Werbung für enge und/oder kurze Kleidung mit Personen, die diese Kleidung tragen.

Darstellungen durchtrainierter Körper in enger Sportkleidung für Fitnessstudios.

Sexistisch

(Halb-)nackter Mann mit Fahrradhelm auf dem Kopf in einem Bett als Werbung für Verkehrssicherheit.

Frau in anzüglicher Pose auf einem Handwerker:innen-Auto neben dem Spruch: “Macht selbst das dreckigste Rohr sauber”.

(Halb-)nackte Person auf einer Apfelsaft-Werbung.

(Halb-)nackte Frau, die ein Auto repariert als Werbung für Autoreparaturen.

Stereotyp

Werbung für eine Backmischung: “Jetzt kriegen es auch Männer gebacken”.

Eine Werbung für einen Gasgrill mit der Aufschrift: “Hier gelingt auch ihr das Anzünden”.