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Gesundheitsfürsorge & Prävention in der Sozialen Stadt - Unsere Projekte

Soziale Stadt

Seit 1999 läuft das Städtebauförderungsprogramm von Bund und Ländern in Deutschland, mit dem die Lebensbedingungen in benachteiligten Stadtteilen umfassend verbessert werden sollen. Mitinbegriffen ist die Gemeinwesenarbeit, so dass gerade in benachteiligten Stadtteilen für mehr Generationengerechtigkeit, Familienfreundlichkeit gesorgt werden kann, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Integration aller Bevölkerungsgruppen zu verbessern. Die Gesundheitsarbeit hat sich in den lezten Jahren hauptsächlich auf den Stadtteil bezogen. Die Angebote im Hefner Alteneck Viertel - dem relativ neuen Soziale Stadt Gebiet befinden sich derzeit im Aufbau. Einzelne der bisherigen erfolgreichen niedrigschwelligen Projekte in der Sozialen Stadt könnten Modellcharakter für die gesamte Stadt haben, weil auf Stadtteilebene nachhaltige Veränderungen im Leben der Bewohner amgestoßen und erreicht wurden. Die Veränderungen waren möglich, weil in den Gebieten die Aktivierung und Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger durch quartiersbezogene Beteiligungsstrukturen, lokale Initivativen, Vernetzung von Organisationen und Unternehmen sowie die Erhöhung der individuellen Problemlösungskompetenzen (Empowerment) als Zielsetzung an erster Stelle steht.

Bewegungsangebote in Damm

Im Stadtteil Damm konnten folgende Angebote, die in der Sozialen Stadt angestoßen wurden unter dem Titel „Damm bewegt sich“ an den Verein TuS Damm übergeben werden:

  • Wirbelsäulengymnastik mit Beckenbodentraining für Frauen
    Die Termine erhalten Sie über TUS Damm. Es finden Kurse im Pfarrsaal und in der TuS-Halle statt.
  • Lauftreff - Weg mit dem Speck!
    Jeden Donnerstag von 09:30 bis 11:00 Uhr. Treffpunkt auf dem Fuß- und Radweg hinter der Tankstelle (Schillerstraße 58).

Aus Versicherungsründen ist eine Mitgliedschaft erforderlich, die 82 € pro Jahr kostet. Für diesen Betrag sind diese beiden Angebote und auch alle anderen Kurse der TuS Damm nutzbar. Weitere Informationen erhalten Sie beim Verein mittwochs von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr und von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr unter der Telefonnummer 0 60 21 / 4 65 93 oder unter www.tus-damm.de.

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Weitere Ernährungs- und Freizeitangebote der sozialen Stadt

  • Bewegungsplatz in Damm für Jung und Alt
    Im Rahmen der Neugestaltung der Aschaff - Auen in Damm wurde in einem Abschnitt ein generatiosübergreifender Bewegungsspielplatz geschaffen. Mehrere Geräte oder auch ein Trampolin fordern die Besucher zum mitmachen und ausprobieren auf. Mobilität, Gleichgewicht und Fitness werden durch die speziellen Anlagen gefördert

  • Bewegungsplatz „Bavaria“ im Hefner Alteneck Viertel
    Neben dem Bewegungsplätzen in den Aschaff-Auen und in der Fasanerie reiht sich seit September 2018 im Hefner-Alteneck- Viertel ein weiterer Platz ein.  Diese Bewegungsplätze sind nicht nur ein Beitrag zur attraktiven Gestaltung des Wohnumfeldes mit wohnungsnahen Freizeitangeboten und Treffpunkten, sie sind insbesondere auch dazu angetan, die körperliche Fitness der Menschen zu verbessern. Dies belegen etliche bundesweite Untersuchungen. Dabei ist Wert darauf zu legen, dass die Standorte der Bewegungsplätze immer, vergleichbar mit Kinderspielplätzen, gut in das Wohnumfeld eingebunden sind. Sie sollen für möglichst viele Menschen zu Fuß erreichbar sein.
    Die öffentliche Wiesenfläche an der Einmündung der Blütenstraße in die Spessartstraße erfüllt diese Kriterien optimal. In der näheren Umgebung leben – vorzugsweise in Gebäuden der Stadtbau – viele hundert ältere Menschen, oftmals ohne ein Auto. Mit den verschiedenen Spiel- und Trainingsgeräten können sich hier ältere Menschen, aber genauso auch Kinder, Jugendliche und Erwachsene jeden Alters körperlich betätigen.
    Fünf verschiedene Geräte sollen dazu einladen und motivieren sich und seinen Körper in Schwung zu bringen – im wahrsten Sinne des Wortes.

  • Grabeland in Damm
    Als Grabland bezeichnet man gärtnerisch genutztes Land in der Flur, das vertraglich überwiegend nur mit einjährigen Nutzpflanzen gepachtet werden darf und dessen Produkte zur Eigennutzung bestimmt sind. Die Stadt Aschaffenburg stellt in Damm solch eine Fläche zur Verfügung, auf der aktuell 5 Teilnehmer gegen eine günstige Pacht ihr Gemüse anbauen. Frische Produkte, Bewegung an der frischen Luft und günstig gärtnern  - die Vorteile des Grabelands sprechen für sich. Momentan gibt es dort keine freie Fläche für Interessenten.

  • Grabeland im Hefner Alteneck Viertel
    Das Projekt Grabeland wird auch im Hefner Alteneck Viertel umgesetzt. Auf dem Gelände des FC Südring pflanzen Familien ihr eigenes Gemüse an. Auf 300m² wurden Parzellen eingeteilt, die Wasserversorgung erfolgt durch einen eigenen Anschluss am Vereinsgebäude.