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Integrationskurse A1 - B1 für Menschen mit Aufenthaltsberechtigung

Bild von Lexika

Menschen mit Aufenthaltsberechtigung oder mit hoher Bleibewahrscheinlichkeit haben Anspruch auf einen Integrationskurs.

Aufbau der Integrationskurse

Mit dem Integrationskurs unterstützt Sie der deutsche Staat beim Deutschlernen. Er besteht aus zwei Teilen,

  • einem Sprachkurs und
  • einem Orientierungskurs.

Im Sprachkurs können Sie, je nach Kursart, bis zu 900 Unterrichtseinheiten Deutsch lernen. Sie üben Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben. Am Ende des Kurses wird eine Prüfung, der Deutschtest für Zuwanderer, geschrieben.

In Aschaffenburg gibt es auch spezielle Kurse zur Alphabetisierung für Personen, die keine lateinischen Buchstaben schreiben oder lesen können.

Der Orientierungskurs dauert 100 Stunden. Hier erfahren Sie mehr darüber, wie man in Deutschland lebt. Sie lernen deutsche Geschichte und Kultur kennen. Auch der Orientierungskurs wird mit einem Test abgeschlossen.

Unabhängig vom Träger sind die Stundenzahl, der Inhalt, die Prüfung und die Kursgebühren bei allen Integrationskursen gleich.


Teilnahmevoraussetzungen

Berechtigt zur Teilnahme sind:

• alle Spätaussiedler/innen und neu zugewanderte Menschen mit auf Dauer angelegtem Aufenthaltsstatus

• Ausländer/innen, die bereits länger in Deutschland leben, Unionsbürger/innen sowie besonders integrationsbedürftige Deutsche (auf Antrag im Rahmen verfügbarer Kursplätze)

• Asylbewerber/innen mit guter Bleibeperspektive, Geduldete mit einer Aufenthaltserlaubnis nach §60a Abs. 2 Satz 3 AufenthG sowie Inhaber einer Aufenthaltserlaubnis nach §25 Abs. 5 AufenthG.

Verpflichtet zur Teilnahme sind:

• neu zugewanderte Menschen, die sich nicht auf einfache Art in deutscher Sprache mündlich verständigen können bzw. die noch nicht über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache verfügen

• Ausländer/innen, die besonders integrationsbedürftig sind à Verpflichtung durch die zuständige Ausländerbehörde

• Ausländer/innen, die Leistungen nach SGB II beziehen à Verpflichtung durch das zuständige Jobcenter

• Asylbewerber/innen mit guter Bleibeperspektive, Geduldete mit einer Duldung nach §60a Abs. 2 Satz 3 AufenthG sowie Inhaber einer Aufenthaltserlaubnis nach §25 Abs. 5 AufenthG à Verpflichtung durch den Träger der Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (z.B. Amt für soziale Leistungen)

Wer nicht sicher ist, ob er an einem Integrationskurs teilnehmen darf, fragt am besten bei seinem zuständigen Jobcenter oder Amt für soziale Leistungen nach oder erkundigt sich bei einer Asyl- oder Migrationsberatungsstelle.


Finanzielle Unterstützung

Der deutsche Staat trägt den größeren Teil der Kosten des Integrationskurses. Wenn Sie sehr wenig verdienen, kein Einkommen haben oder Arbeitslosengeld II beziehen, müssen Sie gar nichts bezahlen.

Der deutsche Staat unterstützt nur den Integrationskurs finanziell. Zuwanderer, die in Deutschland studieren, arbeiten oder eine Ausbildung machen wollen, sollten jedoch über den Integrationskurs hinaus Deutsch lernen. Diese Kurse müssen die Teilnehmer selbst zahlen. In bestimmten Fällen sind Ermäßigungen möglich.


Integrationskurse der vhs
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    Volkshochschule (vhs)
    Grundbildung & Integrationskurse
    Sarah Falkenrich
    Luitpoldstr. 2
    63739 Aschaffenburg

    Telefon:
    06021 /3868811
    Email:
    Internet:
    http://www.vhs-aschaffenburg.de/programm/sprachen.html

    Öffnungszeiten
    Beratung nur nach Terminvereinbarung:
    Montag: 14:00 - 15:30 Uhr
    Mittwoch: 10:00 - 11:30 Uhr

    Anmeldung & Einstufung nur nach Terminvereinbarung:
    Dienstag und Donnerstag: 13:00 - 17:00 Uhr
     

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