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Baugebiet Rotäcker

 Zauneidechse

Foto: Pixelio

Neue Lebensräume für Zauneidechsen in Schweinheim

Die Stadt Aschaffenburg bereitet die Umsiedlung der Zauneidechse aus dem Baugebiet Rotäcker vor. Im April 2020 wurden vor Beginn der Abfang- und Umsiedlungsmaßnahme auf den Südhängen im Ökokontogebiet Neurod, am Steinweg und am Sternberg neue Lebensraumstrukturen zur Ansiedlung der Zauneidechsen errichtet. Es handelt sich dabei um artgerechte Sand-, Stein und Totholzhaufen in Verbindung mit Erdwallkombinationen. Diese kompakte und zugleich strukturreiche Bauweise ist der Lebensweise der Zauneidechse angepasst.  Hier könne die Tiere in frostfrei vertieften Steinhaufen überwintern oder in den vorgelagerten Sandlinsen ihre Eier ablegen. Die Steinhaufen dienen als Versteckmöglichkeiten vor Fressfeinden. Blütenreiche Magerwiesen versorgen die Zauneidechsen mit Insekten. Auf diesen kompakt gestalteten Flächen werden 190 eingefangene Zauneidechsen aus dem Baugebiet Rotäcker unter Einhaltung artgerechter Lebensraumansprüche umgesiedelt.

Die Zaunanlage oberhalb der Esskastanienallee soll die neue Strauchanpflanzungen gegen Wildverbiss schützen und wird voraussichtlich ca. 3-5 Jahre stehen bleiben. 

Einfangen der Zauneidechsen beginnt

Zurzeit sind Mitarbeiter des beauftragen Büros Fabion aus Würzburg in Baugebiet Rotäcker unterwegs um Zauneidechsen einzufangen und sie in die neuen Lebensräume im Ökokontogebiet „Neurod“ umzusiedeln.  Die Einfangaktion wird voraussichtlich bis Ende September andauern. Je nach Witterungsbedingungen kann es sein, dass die Einfangaktion unterbrochen werden muss.  Die Stadtverwaltung bittet Sie, während des Einfangens Abstand zu den Mitarbeitern zu halten um die Fangerfolge nicht zu gefährden.   

Grüner Fangzaun im Baugebiet Rotäcker

Innerhalb des zukünftigen Baugebietes wurden niedrige, grüne längs- und quer verlaufende „Reptilienzäune“ aufgestellt, um das Einwandern von Zauneidechsen aus der Feldflur zu verhindern und den Verbleib der Zauneidechsen innerhalb ihres Lebensraumes zu sichern.  Die Fangzäune werden voraussichtlich bis Ende September 2020 stehen bleiben.

Die Stadtverwaltung bittet Sie die Fangzäune nicht zu zerstören oder zu überfahren.  Diese Fangzäume sind ein wichtiges Element des Umsiedlungskonzeptes und tragen wesentlich zur Umsetzung des Baugebietes bei.

Ansprechpartner im Stadtplanungsamt ist Elmar Balling, Telefon 06021-3301741 oder per Email elmar.balling@aschaffenburg.de