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Fahrradforum

15.09.2017:

5. Sitzung des Fahrradforums

Am Freitag 15.09.2017 tagte zum fünften Mal das Fahrradforum.

In den Sommerferien wurden die ersten großen Umgestaltungsprojekte aus dem Radverkehrskonzept baulich umgesetzt (Alexandrastraße und Schillerstraße). Somit konnte die Verwaltung über viele praktische Tätigkeiten berichten.

Als wichtige Personalie wurde Herr Büttner als Radverkehrsbeauftragter vorgestellt. Seit dem 01.04.2017 ist er im Stadtplanungsamt angestellt und wird fortan zentraler Ansprechpartner für alle Projekte „rund ums Fahrrad“ sein.

Auch diverse Aktionen und Öffentlichkeitsarbeiten wurden durch die Stadtverwaltung durchgeführt. Zum zweiten Mal gab es am 24.06. einen Fahrradaktionstag – dieses Jahr am Hauptbahnhof-, der im Rahmen des Gesundheitsmanagements organisiert und sehr gut angenommen wurde. Die Miteinanderzone in Aschaffenburg feierte ihr 5-jähriges Jubiläum. Und auch das STADTRADELN wurde auch in 2017 wieder durchgeführt. Mit 804 Teilnehmern und über 157.000 km Fahrleistung wurde ein neuer Höchstwert erreicht.

Außerdem konnten zahlreiche bauliche Umsetzungen wie Verbesserung von Oberflächen, Beseitigung von Engstellen, Markierungsarbeiten und Beschilderungen für den Radverkehr vorgestellt werden.

Als zukunftsweisende Planungen und Weichenstellungen wurde gemeinsam mit dem Landratsamt Aschaffenburg der Auftrag zur Durchführung einer Machbarkeitsstudie für eine Radschnellverbindung im Aschafftal zwischen Aschaffenburg und den Weiberhöfen Obermeyer vergeben. Des Weiteren sind in der Haushaltsstelle Radverkehr für 2018 insgesamt 70.000 EUR zum Ausbau und Verbesserung der Fahrradabstellanlagen vorgesehen.

Das Fahrradforum beschäftigte sich neben diesen positiven Ergebnissen auch mit dem Unfallgeschehen mit Radbeteiligung. Die Polizeidirektion Aschaffenburg berichtete über Ihre Erfahrungen und die Unfallauswertung. Dabei lässt sich leider eine steigende Tendenz der gemeldeten Unfälle feststellen. Das Gesamtniveau ist allerdings als niedrig zu bezeichnen und die meisten Unfälle resultieren aus Stürzen oder Fahrfehlern ohne Fremdbeteiligung. Andere Ursachen treten in etwa in gleichen Ausmaßen auf, wie z. B. Alkoholeinfluss, Fahren auf dem Gehweg, Radwegnutzung in Gegenrichtung, Vorfahrtsverletzungen.

Der ADFC Aschaffenburg-Miltenberg berichtete über die vom ADFC durchgeführte Erhebung von Falschparkern auf Radverkehrsanlagen. Denn diese sind nicht nur ein ärgerliches Hindernis, sondern verursachen oftmals ein Ausweichen des Radverkehrs in den Konfliktbereich mit Kraftfahrzeugen auf der Fahrbahn. Die Verwaltung sieht vor, eine strategische Vorgehensweise gegen das Falschparken mit intensiver Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung zu entwickeln.

Zum Abschluss wurden weitere anstehende Planungen vorgestellt, die sich noch in der planerischen Vorbereitungsphase befinden.

Jörn Büttner, Radverkehrsbeauftragter