Direktsprung:

Sie befinden sich hier: Startseite, Bürger in Aschaffenburg, Umwelt- und Verbraucherschutz,Klimaschutz, E-Mobilität

Inhalt

Ladesäulen-Konzept und kommunaler E-Fahrzeug-Parcours mit erneuerbaren Energien

 Elektroauto der Feuerwehr
 Elektroauto des Tiefbauamtes

Grundsätzliches zur E-Mobilität
Die Stadt Aschaffenburg als Oberzentrum der Region ist Quelle und vor allem Ziel vieler Pendler. Täglich sind es 14.000 Auspendler und 32.000  Einpendler.

Sowohl im Stadtbereich als auch im Pendelverkehr sind schon heutige
E-Autos mit reinem Ökostrom eine gute Ergänzung zum  Fahrrad und ÖPNV (Öffentlichen-Personen-Nahverkehr). Der Einsatz geeigneter E-Autos dient dem Klimaschutz und ist eine Maßnahme zur Senkung der städtischen Feinstaub- und Stickoxid-Belastung.  Die E-Fahrzeuge der Stadtverwaltung sind außerdem besonders leise.

Beschluss: Aschaffenburger Klimaschutz-Ziele  im Bereich Mobilität:
Im Bereich Mobilität wird eine CO2‐Reduktion um 20 % angestrebt, u.a. durch (…) Einsatz von 20 % CO2‐freundlicher Treibstoffen. (…) Grünstrom basiert gegebenenfalls auf überregionalen Quellen.
(Auszug aus dem Stadtratsbeschluss: „Umsetzung des „Integrierten Energie- und Klimakonzeptes Bayerischer Untermain“.)

Grundsätze* zum Ladesäulenkonzept der Stadt Aschaffenburg:

  1. Normal-Ladepunkte** im öffentlichen Parkraum sollen eine erste Grundversorgung unterstützen.
  2. Das Ladesäulenkonzept der Stadt Aschaffenburg bleibt dynamisch und wird sich an der Marktentwicklung orientieren.
  3. Langfristig wird der Schwerpunkt der Ladeinfrastruktur im Bereich der privaten Wirtschaft gesehen  (z.Zt. Teil der Bundesförderung). Alle geeigneten privaten Interessenten werden angeschrieben und werden beim Bau und Betrieb von Ladesäulen unterstützt.

* Grundsätze so in Stadtrat und EuKK beschlossen (Energie- und Klimaschutzkommission);

Zu Punkt1: In einem ersten Schritt sollen im Jahr 2018 alle Parkhäuser der Stadt Aschaffenburg (bzw. Stadtwerke) mit einer doppelten „Normal-Ladesäulen“ ausgerüstet werden - im Zusammenhang mit einer Förderung des Bundes.

Wir unterscheiden bei Ladepunkten unter vier Leistungsklassen:

  • Einfach- bzw. Not-Ladepunkt 
  • (= Haushalts-Steckdose, einphasig an 16A = bis 3,6 kW
  • *Normalladepunkt : Ladeleistung 3,6 kW bis 22 kW
  • *Schellladepunkt:  meist Gleichstrom (oft 40-50 kW) über 22 kW  
  • Ultra-Schnellladepunkt  (ab 2018) über 100 kW
    (Beispiel: Autobahnabfahrt  „Aschaffenburg-West“ = „Europas erster Ultra-Schnelllader! 
    3 x 50 kW   + 4 x 175 kW;   Planung Projekt Ultra-E ab 2019:   350 kW  -  alle 150 km.

*Definition gemäß LSV:  Ladesäulenverordnung  (3/2016  bzw. 6/2017)

Übersicht über die E-Fahrzeuge der Stadtverwaltung Aschaffenburg

  0.  (verkauft 2017)  erstes E-Auto 2014 im Hochbauamt  (iMieV)

  1. Transporter in der Feuerwehr  (Kangoo)
  2. Transporter der Haustechniker im Hochbauamt  (eNV 200)
  3. Pkw für die Straßenüberwachung   (Zoé 240)
  4. Pkw für die Tiefbauamt-Bereitschaft  (Zoé 240)
  5. Pkw  für die Tiefbauamt-Stadtentwässerung / Klärwerk  (Zoé 240)
  6. Pkw für das Hochbauamt   (Zoé 240)
  7. Pkw für das Garten- und Friedhofsamt  (Zoé 240)

außerdem:  Stadtwerke: 2 + Stadtbau:1 
Summe Stadt (2018)  =  10 El.-Fahrzeuge   (Betrieb: alle mit reinem AVG-Ökostrom)

Adresse