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Klimaschutzprojekt Fröbel- und Gutenberg-Schule

 Logo des Bundesministeriums für Umwelt
Die Pelletanlage der Fröbelschule wird betankt (Foto: Reidl)

Pellet-Tankung im Test-Betrieb (Foto: Reidl)

Die Klimaschutzziele von Stadt und Region wurden gemeinsam mit der Politik, der Wirtschaft, den Bürgern und vielen NGOs formuliert. Dabei wurde auch die Vorbildfunktion von Schulen beschlossen.

Aschaffenburg setzt aber bereits seit 10 Jahren bei allen städtischen Neubauten und Sanierungen die zukunftsweisenden erhöhten Standards  der „16-Punkte-Energiesparoffensive“ um.
 

Als besonders ehrgeizig gilt nun das Klimaschutz-Projekt  Fröbelschule-Gutenbergschule.
Als  „Ausgewählte Klimaschutzmaßnahme“  förderte das BMU dieses Projekt mit 250.000€  -  „Biomasse-Energiekonzept Fröbelschule-Gutenbergschule“.

Bedingung: Eine CO2-Einsparung von über 85%!

Vorgehensweise in verschiedenen Bereichen und Etappen:

Dämmung der Turnhalle/Schwimmbad:
Dach: Dämmung mit hohem Standard; Oberlichter: Dreifachverglasung; Wand:  Moderne Dämmung;

Neue Heizzentrale:
Ersatz der veralteten Kessel (1975) durch moderne Pellet-Heizung und Gas-Spitzenlast-Kessel. Außerdem moderne Regelung und optimierte Einbindung der beiden Mini-BHKW.

Technik Turnhalle/Schwimmbad:
Moderne Wärme-Rückgewinnungen für Schwimmbad und Turnhalle
(separates Förderprogramm des Bundes).

Fotovoltaik:
Auf dem neu sanierten Turnhallendach wurde eine große PV-Anlage (37 Kilo-Watt-peak) installiert (ohne Förderung – Strom für Eigenverbrauch - finanziert über das „Interne-Energie-Einspar-Contracting“).

Ergebnis:
Diese erste Bauabschnitte waren im Dez. 2017 abgeschlossen. Optimiert wird noch das Zusammenspiel der Kraft-Wärme-Kopplung zusammen mit dem Pellet-Brenner und der Gas-Spitzenlast. Aktuell bedeutet dies schon einen herausragenden Klimaschutz-Standard mit deutlich über 90% CO2-Einsparung.

Ausblick/Ziel:  Die völlig CO2-neutrale Schule!
Je nach verfügbaren Haushaltsmittel soll in den nächsten Jahren auch eine Sanierung des Haupt-Hauses erfolgen (Dach, Fassade, Fenster und weitere Regel-Optimierung/Monitoring).
Zusammen mit einer weiteren kleineren PV-Anlage ist dann sogar mehr als der CO2-neutrale Standard möglich.

Projektverantwortliche:

für das Konzept:

  • Dipl. Ing. Tibor Reidl, Klimaschutzbeauftragter im Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz
  • Dipl.-Ing.  Joerg Baumgärtner, EGS-plan, Ingenieurgesellschaft für Energie-, Gebäude- und Solartechnik mbH

Für die Umsetzung:

  • Dipl. Ing. Walter Hartmann und Herbert Krüger, Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft
Adresse
  • Stadt Aschaffenburg
    Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz
    Klimaschutzmanager
    Tibor Reidl

    Telefon:
    +49 6021 330 - 1744
    Email: