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Mietspiegel der Stadt Aschaffenburg

Mehrfamilienwohnhaus Ulmenweg

Foto: Bruno Geißel, Stadt Aschaffenburg

Mehrfamilienwohnhaus Am Rosensee

Foto: Bruno Geißel, Stadt Aschaffenburg

Aktueller Mitspiegel für Aschaffenburg

Der Stadtrat hat in seiner Sitzung vom 13.02.2017 den Mietspiegel 2014/2016 als qualifizierten Mietspiegel anerkannt. Dieser ersetzt damit ab sofort den bisherigen Mietspiegel 2014 und gilt bis 19.12.2018.

Der Mietspiegel liefert Aussagen über das allgemeine Mietniveau innerhalb der Stadt und ist eine wichtige Orientierungshilfe für Vermieter und Mieter bei der Festlegung des Mietpreises.

Der Begriff der ortsüblichen Vergleichsmiete ist seit der Einführung des "Zweiten Wohnraumkündigungsschutzgesetzes" im deutschen Mietrecht von zentraler Bedeutung. Die Basis für die Mietspiegelerstellung bildete eine Stichprobenerhebung bei nicht preisgebundenen Mietwohnungen des freifinanzierten Wohnungsmarktes, deren Nettomiete sich in den letzten vier Jahren geändert oder die in diesen Zeitraum neu vereinbart worden sind.

Rechtsgrundlage:

Wissenschaftliche Grundsätze entsprechend dem § 558 d des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB).

„Mietpreisbremse beim Abschluss eines Mietvertrages“

Die Stadt Aschaffenburg ist in Anlage 3 der Bayerischen Wohngebieteverordnung vom 15.05.2012 aufgeführt, so dass nach § 1 c dieser Verordnung in Anwendung der Gesetzesregelung in § 556 d BGB in der Stadt Aschaffenburg die Grenze für eine zulässige Miethöhe bei Abschluss eines Mietvertrages nur um bis zu 10 % über der örtlichen Vergleichsmiete liegen darf. Dies gilt auch für die erste Vermietung nach umfassender Modernisierung.

"Kappungsgrenze für Mieterhöhungen".

Die Stadt Aschaffenburg ist in Anlage 2 der Bayerischen Wohngebieteverordnung vom 15.05.2012 (Bayer. Gesetz- und Verordnungsblatt 2012 S. 189) aufgeführt, so dass nach § 1 b dieser Verordnung in Abweichung von der allgemeinen Gesetzesregelung in § 558 BGB (bis zu 20 %) in der Stadt Aschaffenburg die Kappungsgrenze für Mieterhöhungen von 15 % beträgt. Dies bedeutet dass abgesehen von gesetzlichen Sonderreglungen in den §§ 559 und 560 BGB eine Mieterhöhung innerhalb von drei Jahren von über 15 % nicht zulässig ist.