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Inhalt

Ausstellungen

Das Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg veranstaltet seit 1984 wechselnde Ausstellungen zu stadtgeschichtlichen und kulturhistorischen Themen. Dadurch sollen das Geschichtsbewusstsein und das Interesse an der Lokalhistorie gefördert, die Beschäftigung mit der Vergangenheit sowie die Aufarbeitung jüngster Geschichte forciert, aber auch die wissenschaftlichen Forschungsprojekte und die Archivbestände in der breiten Bevölkerung bekannt gemacht werden.

Ausführliche Informationen zu früheren Ausstellungen finden Sie hier!

Aktuelle Ausstellung
  • Plakat der Ausstellung
    100 Jahre Revolution in Bayern und Aschaffenburg. Kurt Eisner, der Freistaat und die Räterepublik

    Schönborner Hof
    15. November bis 21. Dezember 2018

    Eröffnung
    Mittwoch, 14. November 2018, 19 Uhr
    Rathaus, Dalbergstr. 15, Großer Sitzungssaal
    Einladung

    Öffnungszeiten
    Montag bis Freitag: 11 bis 16 Uhr
    Samstag/Sonntag, 17./18. November und 1./2. Dezember: 11 bis 16 Uhr
    Eintritt frei

    Führungen durch die Ausstellung mit der Kuratorin Ingrid Scherf
    Donnerstag, 15. November 2018, 17 Uhr
    Freitag, 14. Dezember 2018, 14 Uhr

    Flyer

  • Die Bayerische Revolution und ihre Auswirkungen am Untermain
    Ausstellung im Schönborner Hof über die Anfänge des Freistaats 1918/1919

    Das Jahr 2018 steht in Bayern im Zeichen des landesgeschichtlichen Doppeljubiläums 1818 und 1918: 200 Jahre Verfassungsstaat und 100 Jahre Freistaat Bayern. Der Begriff „Freistaat“ geht zurück auf die Zeit der Bayerischen Revolution von 1918 am Ende des Ersten Weltkriegs. Die Ausrufung des „Freistaats“ erfolgte durch Kurt Eisner (1867-1919), den ersten Ministerpräsidenten nach der gewaltlosen Abschaffung der Monarchie. Die Revolution erfasste nicht nur die Landeshauptstadt München, sondern zeigte teils erhebliche Auswirkungen auf die Regionen – bis an den bayerischen Untermain und Aschaffenburg.
    Die Ausstellung „100 Jahre Revolution in Bayern und Aschaffenburg. Kurt Eisner, der Freistaat und die Räterepublik“ nimmt wichtige Geschehnisse, Themen und Personen rund um die Ausrufung des Freistaats, die unblutige Revolution Eisners sowie die nach seiner Ermordung ausgerufenen Räterepubliken in den Blick. Die revolutionären Ereignisse in Aschaffenburg wiederum können nur mit dem Wissen über die gesamtstaatliche Entwicklung in Bayern verstanden werden.
    Die Aschaffenburger Ausstellung wird als lokalen Protagonisten unter anderem den Sozialdemokraten Jean Stock (1893-1965) in den Blick nehmen. Jean Stock, der Anfang April 1919 eine kurzlebige Räteherrschaft in Aschaffenburg proklamiert hatte, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg erster Oberbürgermeister der Stadt Aschaffenburg und Regierungspräsident von Unterfranken. Historische Originalobjekte und Filme ergänzen die umfangreiche Ausstellungs-präsentation.
    Grundlage für die Ausstellungsteile zu Kurt Eisner sind die Recherche und die Objekte der 2017 im Stadtmuseum München gezeigten Ausstellung „Revolutionär und Ministerpräsident – Kurt Eisner 1867-1919“.

     

    Stadt Aschaffenburg
    Stadt- und Stiftsarchiv
    Dr. Joachim Kemper
    Wermbachstr. 15
    63739 Aschaffenburg

    Telefon:
    +49 6021 45 61 05 10
    Telefax:
    +49 6021 2 95 40
    Email:
Vorschau
  • Vorankündigung

    As Time Goes By…
    Ein Vierteljahrhundert nach dem Abzug der US-Streitkräfte aus Aschaffenburg

    Fotoausstellung

    Amerikanische Soldaten waren seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges allgegenwärtig im Stadtbild Aschaffenburgs. Nach dem Ende des „Kalten Krieges“ und der deutschen Wiedervereinigung 1990 fingen die ehemaligen Besatzungsmächte an, große Teile ihrer Truppen aus Deutschland abzuziehen. Tausende Amerikaner, Militärs wie Zivilisten, verließen in kurzer Zeit Aschaffenburg. Den Abzug hielt der Fotograf Stefan Gregor mit seiner Kamera fest und präsentierte seine Bilder im Frühjahr 1993 im Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg unter dem Titel „Ami go home – but we hate you to leave“.
    Die frei gewordenen Areale im Stadtgebiet eröffneten neue Perspektiven für die Stadt und Investoren – ganze Straßenzüge sollten ein neues Gesicht erhalten, Aschaffenburg eine Hochschule bekommen. Der Frage „Was hat sich in den vergangenen 25 Jahren verändert?“ ist Stefan Gregor wieder mit seiner Kamera nachgegangen. Durch die direkte Gegenüberstellung gleicher Stadtansichten wird die städtebauliche Entwicklung – oder auch der Stillstand – dokumentiert. Es ist spannend zu sehen, wie sich bestimmte Teile der Stadt gewandelt haben. Wie auf großen leeren Flächen, die einst Panzerabstellplätze waren, eine Wohnsiedlung entstand. Wie aus der Jägerkaserne der Hochschulcampus wurde. Wie sich auf einem ehemaligen Baseballfeld ein Porsche-Zentrum ausbreitet und wie sich anstatt der amerikanischen Tankstelle ein großes Autohaus mit Waschanlage etabliert hat.

    13. März bis 5. Mai 2019
    Eröffnung: 12. März, 19.30 Uhr
    Montag bis Freitag: 11-16 Uhr
    Samstag/Sonntag, 6./7. April und 4./5. Mai: 11-16 Uhr
    Feiertags geschlossen