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Inhalt

Ausstellungen

Das Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg veranstaltet seit 1984 wechselnde Ausstellungen zu stadtgeschichtlichen und kulturhistorischen Themen. Dadurch sollen das Geschichtsbewusstsein und das Interesse an der Lokalhistorie gefördert, die Beschäftigung mit der Vergangenheit sowie die Aufarbeitung jüngster Geschichte forciert, aber auch die wissenschaftlichen Forschungsprojekte und die Archivbestände in der breiten Bevölkerung bekannt gemacht werden.

Ausführliche Informationen zu früheren Ausstellungen finden Sie hier!

Aktuelle Ausstellung
  • Plakat der Ausstellung
    As Time Goes By... Ein Vierteljahrhundert nach dem Abzug der US-Streitkräfte aus Aschaffenburg. Fotografien von Stefan Gregor

    Schönborner Hof
    13. März bis 5. Mai 2019

    Eröffnung
    Dienstag, 12. März 2019, 19:30 Uhr
    Einladung

    Öffnungszeiten
    Montag bis Freitag: 11 bis 16 Uhr
    Samstag/Sonntag, 6./7. April und 4./5. Mai: 11 bis 16 Uhr
    Eintritt frei

    Führungen durch die Ausstellung mit Stefan Gregor
    Samstag, 6. April 2019: 14 Uhr
    Freitag, 3. Mai 2019: 14 Uhr

  • Amerikanische Soldaten waren seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges allgegenwärtig im Stadtbild Aschaffenburgs. Nach dem Ende des „Kalten Krieges“ und der deutschen Wiedervereinigung 1990 fingen die ehemaligen Besatzungsmächte an, große Teile ihrer Truppen aus Deutschland abzuziehen. Tausende Amerikaner, Militärs wie Zivilisten, verließen in kurzer Zeit Aschaffenburg. Den Abzug hielt der Fotograf und Bildjournalist Stefan Gregor mit seiner Kamera fest und präsentierte seine Bilder im Frühjahr 1993 im Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg unter dem Titel „Ami go home – but we hate you to leave“.
    Die frei gewordenen Kasernen-, Übungs- und Wohnflächen entlang der Würzburger Straße eröffneten neue Perspektiven für die Stadt und Investoren – neue Wohn- und Gewerbegebiete sollten entstehen, ganze Straßenzüge ihr Gesicht verändern, Aschaffenburg eine Hochschule bekommen. Der Frage „Was hat sich in den vergangenen 25 Jahren verändert?“ ist Stefan Gregor wieder mit seiner Kamera nachgegangen. Durch die direkte Gegenüberstellung gleicher Stadtansichten wird die städtebauliche Entwicklung – oder auch der Stillstand – dokumentiert. Während die erste Fotoserie aus den frühen 90er Jahren auch die Menschen sowie deren Arbeits- und Privatbereiche abbildete, hält die aktuelle Bildreportage den Strukturwandel im ehemaligen Kasernenviertel fest und lädt zu einer Zeitreise ein.
    Es ist spannend zu sehen, wie sich die ehemals militärisch genutzten Gebiete der Stadt gewandelt haben. Wie auf großen leeren Flächen, die einst Panzerabstellplätze waren, z. B. die Wohnsiedlung Am Rosensee entstand. Wie aus der Jägerkaserne der Hochschulcampus wurde. Wie sich auf einem ehemaligen Baseballfeld ein Porsche-Zentrum ausbreitet und wie sich anstatt der amerikanischen Tankstelle ein großes Autohaus mit Waschanlage etabliert hat. Baumarkt, Fitnessstudio, mehrere Super- und Fachmärkte wechseln sich mit Einzelhandelsgeschäften und Gewerbebetrieben ab.
    Ergänzend dazu wird die Geschichte Aschaffenburgs als amerikanischer Militärstandort schlaglichtartig beleuchtet. Anhand historischen Bild- und Kartenmaterials wird veranschaulicht, wie aus Siegern erst Besatzungstruppen, dann Verbündete und Freunde wurden.

    Stadt Aschaffenburg
    Stadt- und Stiftsarchiv
    Ulrike Klotz
    Wermbachstr. 15
    63739 Aschaffenburg

    Telefon:
    +49 6021 45 61 05 22
    Telefax:
    +49 6021 2 95 40
    Email: