Direktsprung:

Sie befinden sich hier: Startseite, Kultur & Tourismus,Bibliotheken & Archive,Stadt- und Stiftsarchiv,Bestände,Bibliothek

Inhalt

Landeskundliche Bibliothek

Von A bis Z reichen die Signaturen in der Bibliothek

Von A bis Z reichen die Signaturen in der Bibliothek

Titelblatt Christlicher Sendbrief 1524 (Sm 137)

Titelblatt Christlicher Sendbrief 1524 (Sm 137)

Bücher sind das papierene Gedächtnis der Menschheit (Artur Schopenhauer)

Die "Landeskundliche Bibliothek für Spessart und Untermain" umfasst einen Bestand von rund 75 000 Bänden (Stand Ende 2017), darunter ca. 250 laufende Zeitschriften und Serien. Neben den regionalen Sammelgebieten Aschaffenburg, Spessart und Untermain, Odenwald, Franken, Bayern, Hessen und Kurmainz wird Literatur zur Landes-, Kunst- und Kulturgeschichte sowie zur allgemeinen Geschichtswissenschaft erworben. Darunter befindet sich auch die sogenannte "Graue Literatur", d. h. zahlreiche kleinere Veröffentlichungen, die zu bestimmten Anlässen oder von Vereinen herausgegeben werden. Weiterhin pflegt die Landeskundliche Bibliothek über den Aschaffenburger Geschichts- und Kunstverein Tausch mit zahlreichen nationalen und internationalen Institutionen.

Ihren zum Teil seltenen und wertvollen Altbestand verdankt die Bibliothek größtenteils der Sammelleidenschaft passionierter Heimatforscher, deren Sammlungen und Nachlässe den Bestand erweiterten, u.a. von dem Aschaffenburger Buchhändler Otto Wolf, dem Lohrer Arzt Hans Hönlein und dem Miltenberger Redakteur Rudolf Vierengel. Die bedeutendste Schenkung stammt von Gustav Stadelmann, der seit seiner Jugend seltene heimatkundliche Bücher und Graphiken sammelte und wissenschaftlich auswertete.

Die Bestände sind im Magazin untergebracht. Wichtige Nachschlagewerke und Lexika sowie eine Auswahl an Publikationen zu Aschaffenburg und Umgebung sind systematisch geordnet im Lesesaal aufgestellt.

Eine Ausleihe ist möglich, sofern die Bände nicht älter als 100 Jahre alt sind, als Präsenzbestand gekennzeichnet sind oder im Lesesaal stehen (s. Benutzung). Der Bestand ist weitgehend per EDV erschlossen und daher auch online recherchierbar: