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Aschaffenburger Persönlichkeiten

Bild, das Hermann Dingler zeigt.

Foto: Stadt- und Stiftsarchiv.

Hermann Dingler

Geboren am 23. Mai 1846 in Zweibrücken, gestorben am 30. Dezember 1935 in Aschaffenburg

Schon während der Schulzeit entdeckte Hermann Dingler seine Neigung zur Botanik und unternahm erste Wanderungen durch die Pfalz und die Schweiz. 1873 reiste er mit seinem Bruder nach Konstantinopel und von dort nach Palästina, Unterägypten, Hebron und zum Toten Meer. Nach seiner Habilitation wurde er 1878 Kustos des Botanischen Gartens in München. Ab 1889 wurde Aschaffenburg die Wahlheimat des Hermann Dingler und er lehrte als Professor für Naturwissenschaften an der hiesigen Forsthochschule. Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges unternahm er weitere Forschungsreisen nach Kleinasien, England, Norwegen, Ceylon, Nordrussland, Sizilien und in den Kaukasus. Danach widmete sich Hermann Dingler dem Naturwissenschaftlichen Verein, dem Naturwissenschaftlichen Museum und veröffentlichte zahlreiche wissenschaftliche Beiträge.