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Aschaffenburger Persönlichkeiten

Kupferstich von Petrus Isselburg, 1606, Stadt- und Stiftsarchiv.

Kupferstich von Petrus Isselburg, 1606, Stadt- und Stiftsarchiv.

Johann Schweikard von Kronberg

Geboren am 15. Juli 1553 in Mainz, gestorben am 17. September 1626 in Aschaffenburg

Ab 1568 studierte Johann Schweikard von Kronberg zunächst in Mainz, dann an weiteren Universitäten innerhalb des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, Frankreichs und Italiens. Mehrmals unterbrach er seine Studien, um in Mainz, wohin er 1578 endgültig zurückkehrte, mit seinen Pfründen - seit 1572 war er Kapitular an St. Alban, seit 1576 Propst von St. Peter extra muros und seit 1577 Domherr - zusammenhängende Aufgaben und Pflichten wahrzunehmen. Er war noch keine 30 Jahre alt, als er 1581 Rektor der Universität Mainz wurde. Und der Aufstieg setzte sich fort: 1582 Domscholaster, 1584 Generalvikar, 1595 Domdekan und 1599 Kämmerer des weltlichen Gerichtes der Stadt Mainz. Am 17. Februar 1604 wählte ihn das Domkapitel zum Nachfolger von Erzbischof Johann Adam von Bicken. Bedeutendes hinterließ er in Aschaffenburg: das Schloss Johannisburg, erbaut von Georg Ridinger, das Katharinenspital mit Kirche, den Schmerlenbacher Hof und die Jesuitenkirche.