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Aschaffenburger Persönlichkeiten

Bild, das Marielies Schleicher zeigt.

Foto: Karl-Heinz Liebler, Stadt- und Stiftsarchiv.

Marielies Schleicher

Geboren am 28. Juli 1901 in Aschaffenburg, gestorben am 17. Januar 1996 in Aschaffenburg

Marielies Schleicher setzte sich neben der Erziehung ihrer sechs Kinder vor allem für ärmere und benachteiligte Menschen ein. Sie übernahm beispielsweise den Vorsitz des Katholischen Frauenbundes, des Katholischen Mädchenschutzvereins und des örtlichen Caritasverbandes. Von 1952 bis 1967 war sie im Stadtrat, von 1962 bis 1974 im Bayerischen Landtag aktiv.
Ihre größte Fürsorge galt jedoch den Behinderten. 1963 gründete sie in Aschaffenburg den Verein „Lebenshilfe“ und eröffnete 1976 eine „Lebenshilfe“-Werkstätte.
Als erste und bisher einzige Frau wurde die „erste Sozialarbeiterin der Stadt“ mit der Ehrenbürgerwürde ausgezeichnet.