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Aschaffenburger Persönlichkeiten

Bild, das Otto Wolfthal zeigt.

Foto: Stadt- und Stiftsarchiv.

Otto Wolfsthal

Geboren am 6. Juli 1872 in Bamberg, gestorben am 6. September 1942 in Aschaffenburg

 

Otto Wolfsthal kam nach seinem Schulbesuch 1889 nach Aschaffenburg. Zehn Jahre später trat er in das von seinem Onkel Raphael Wolfsthal 1860 gegründete Bankhaus ein. 1905 verkauften die Teilhaber ihr Unternehmen an die Bayerische Handelsbank München, blieben jedoch Geschäftsführer. Der Name Otto Wolfsthal ist mit vielen Wohltätigkeiten verbunden: Er spendete z. B. während des Ersten Weltkrieges für nationale und soziale Zwecke. Beachtlich ist die von ihm und seiner Frau errichtete "Otto und Maria Wolfsthal'sche Wöchnerinnenstiftung", die sogar das Dritte Reich überdauerte. Nach der Machtübernahme Hitlers blieb Wolfsthal in Aschaffenburg, obwohl er eine Auswanderungsmöglichkeit hatte. Als das Ehepaar den Deportationsbescheid erhielt, schied es am 6. September 1942 zusammen mit fünf Glaubensgenossen aus dem Leben.