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Stadtoberhäupter

Friedrich Ritter von Medicus

Geboren am 11. November 1847 in Karlstadt am Main, gestorben am 30. März 1904 in Aschaffenburg

Als Mitarbeiter des königlichen Aschaffenburger Advokaten Carl Scherer wurde Friedrich Medicus, noch keine dreißig Jahre alt, im Mai 1877 zum rechtskundigen Bürgermeister der Stadt Aschaffenburg ernannt. Während seiner fast drei Jahrzehnte dauernden Amtszeit erlebte er, begünstigt durch den wirtschaftlichen Aufschwung dieser Epoche, eine glanzvolle Karriere. Durch gezielte Projekte förderte er nicht nur das Ansehen der Stadt, sondern brachte ihr auch steuerliche und somit finanzielle Vorteile. So wurde vor allem durch die Eingemeindung der Orte Leider und Damm breiter Raum für leistungsfähige industrielle Ansiedlungen geschaffen und mit der Fortführung der Mainkanalisierung Aschaffenburg als Binnenhafen verkehrspolitisch bedeutend. Das mit zahlreichen Ehrungen ausgezeichnete und beliebte Stadtoberhaupt bekam 1897 vom Prinzregenten Luitpold einen Orden verliehen, der mit der persönlichen Erhebung in den Adel verbunden war.