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Stadtoberhäupter

Willi Reiland

Geboren am 2. November 1933 in Oberaltstadt/Riesengebirge

Am 8. März 1970 wurde der promovierte Jurist, der in vielen Ehrenämtern und Politgremien tätige Sozialdemokrat Dr. Willi Reiland, mit großer Mehrheit zum Nachfolger von Dr. Vinzenz Schwind gewählt. Der ehemalige Bürgermeister von Haibach, Kreis Aschaffenburg, führte einige Projekte seines Vorgängers weiter, so den Ausbau der Ringstraße, die Erweiterung der Grünanlagen, die Beibehaltung der Denkmalpflege und die Fertigstellung der City-Galerie. Mit vielen Entscheidungen hat Dr. Willi Reiland die Fortentwicklung der Stadt Aschaffenburg als „einer Industriestadt mit hohem Freizeitwert“ maßgeblich mit auf den Weg gebracht: Erschließung neuer Wohn- und Industriegebiete, Sanierung der Innenstadt sowie Schaffung sozialer Einrichtungen wie der Bau des Klinikums. Als Kulturreferent war es ihm ein besonderes Anliegen, die kulturellen Einrichtungen zu fördern: Volkshochschule, Schönborner Hof, Musikschule, Stadtbibliothek, Städtische Galerie Jesuitenkirche, Jugend- und Kulturzentrum, Schloß- und Stiftsmuseum und Stadthalle. Mit dem Bau der Unterfrankenhalle (heute f.a.n. frankenstolz arena) wurde von dem begeisterten Sportanhänger eine Anlage für Sport- und Kulturveranstaltungen geschaffen. Fragen des Umweltschutzes hatten ebenfalls eine hohe Priorität; die Verwirklichung eines integrierten Abfallwirtschaftskonzeptes und das Pilotprojekt einer Wasseraufbereitungsanlage sind Zeichen dafür. Oberbürgermeister Dr. Willi Reiland, der kurz nach Ende seiner Amtszeit im Mai 2000 zum Ehrenbürger der Stadt Aschaffenburg ernannt wurde, prägte 30 Jahre mit Tatkraft, Entschlossenheit und Durchsetzungskraft die Geschicke der Stadt.