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Aschaffenburger Momente

30. November 885

Königin Luitgard, Witwe des ostfränkischen Königs Ludwig III., des Jüngeren, die 869 geheiratet und Aschaffenburg als Morgengabe und Witwensitz von ihrem Mann erhalten hatte, stirbt in Aschaffenburg und wird in der Stiftskirche beigesetzt.

11. März 975

In einer Kaiserurkunde wird Aschaffenburg als befestigte Siedlung genannt ("in civitate Ascaffaburg"): Kaiser Otto II. überträgt der Kirche St. Peter und Alexander in Aschaffenburg aus königlichem Eigentum eine Kirche und einen Hof in Rohr/Suhl. Besiedlung und Gründung Aschaffenburgs liegen jedoch früher, denn spätestens 957 wurde das Kollegiatstift gegründet.

19. September 1058

Der mittelalterliche Geschichtsschreiber Lambert (Lamprecht) von Hersfeld (um 1025-1082/1085) wird in der Stiftskirche von Erzbischof Luitpold zum Priester geweiht.

6. April 1157

Bei der Aufhebung der meisten Mainzölle durch Kaiser Friedrich I. Barbarossa (1122-1190) behält neben Frankfurt und Neustadt am Main auch Aschaffenburg seine Zollstätte.

Um 1220

Die mittelalterliche Burg wird auf dem Gelände des heutigen Schlosses Johannisburg als zweite Befestigungsanlage errichtet.

30. September 1304

Die Bürger von Aschaffenburg stürmen und plündern die Häuser der Stiftsgeistlichen, die mit fremden Weinen handeln und dafür keine Abgaben entrichten.

1331

Einführung einer städtischen Verfassung mit Bürgermeister und Rat, wobei der gemeinen Bürgerschaft, d. h. den Handwerkern, keine politische Einflußnahme zustand.

27. Dezember 1353

Die Stadt Aschaffenburg kauft das Haus des Edelknechtes Gundelwin von Rieneck für 65 Heller und richtet es als Rathaus ein.