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Aschaffenburger Momente

13. Juli 1447

König Friedrich III. (1415-1493) beruft einen Fürstentag nach Aschaffenburg ein, auf dem der als Sekretär und Diplomat in seinen Diensten stehende Humanist Enea Sylvio de Piccolomini, der spätere Papst Pius II. (1458-1496), die Loslösung der deutschen Fürsten vom Baseler Konzil durchsetzt und das Wiener Konkordat im nächsten Jahr vorbereitet

29. Januar 1474

Kaiser Friedrich III. trifft mit seinem Sohn Maximilian (1459-1519), in Aschaffenburg ein, reist zwei Tage später mit einem Kriegsheer nach Frankfurt am Main weiter, wo sich die Reichstruppen versammelt haben.

5. Mai 1516

Einweihung der Aschaffenburger Maria-Schnee-Kapelle in der Stiftskirche. Der Altar ist eine Stiftung der Stiftsherren Kaspar und Georg Schantz sowie Heinrich Reitzmann, der Mathis, den Maler, Matthias Grünewald, mit der Erstellung der Altargemälde beauftragte.

19. Juli 1520

Der Maler, Graphiker, Zeichner und Kunstschriftsteller Albrecht Dürer (1471-1528) rastet mit seiner Frau Agnes auf der Reise von Nürnberg in die Niederlande in Aschaffenburg. In seinem Tagebuch notiert er unter anderem: Ich verzehret do 52 pfenning; von Aschaffenburg fuhren wir nach Seligenstadt, Steinheim.

8. Juli 1552

Markgraf Albrecht Alcibiades von Brandenburg-Kulmbach (1522-1557) besetzt mit seinen Truppen Aschaffenburg, läßt die Stadt plündern und das alte Schloß niederbrennen.

7. Juli 1579

Der aus Schmalkalden stammende Bierbrauer Hans Lhon erhält das Aschaffenburger Bürgerrecht unter der Bedingung, binnen eines Monates sein gepurts briff vorzulegen. Er ist nachweislich der erste Bierbrauer in der Stadt.