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Aschaffenburger Momente

1. März 1901

Durch die Einverleibungsurkunde des Königlich Bayerischen Staatsministeriums des Innern wird die Eingemeindung von Leider nach Aschaffenburg besiegelt. Vier Monate später, am 1. Juli, folgt die Wiedereingliederung der Gemeinde Damm.

7. November 1904

Mit Beginn eines mehrwöchigen Kurses eröffnete die erste "Autolenkerschule" Deutschlands im Kempf‘schen Privat-Technikum in der Dalbergstaße.

24. Februar 1907

Eröffnungsvorstellung lebender Bilder im "Ersten Aschaffenburger Kinematographen", dessen Inhaber der Aschaffenburger Fotograf Franz Orth ist, im Saal des Neuen Hopfengartens in der Luitpoldstraße.

3. November 1921

Nach über siebenjähriger Bauzeit, verzögert durch den Ersten Weltkrieg, wird der Staatshafen im Stadtteil Leider in Betrieb genommen.

23. April 1926

Der Filmkomiker Charlie Chaplin (1889-1977) tritt für vier Tage mit Gesang und Tanz im Tivoli auf.

9./10. November 1938

Die 1892/1893 im maurischen Stil errichtete Synagoge geht in der Pogromnacht in Flammen auf.

1. April 1939

Vollzug der offiziellen Eingemeindung von Schweinheim.

18. Januar 1944

Lale Andersen (1905-1972) gibt ohne Vermittlung von KdF, für die sie Auftrittsverbot hat, auf eigene Faust einen Liederabend unter Mitwirkung des belgischen Jazz-Orchesters John Witjes.

21. November 1944

In Folge des verheerenden Luftangriffes auf Aschaffenburg, der wohl schwärzeste Tag in der Geschichte der Stadt, werden große Teile der Stadt, vor allem im Stadtteil Damm, völlig zerstört. Über 300 Menschen verlieren in den Abendstunden ihr Leben.

7. April 1945

Nach der Kapitulation der "Festung Aschaffenburg" am 3. April nimmt die Amerikanische Militärregierung ihre Arbeit auf.

11. August 1951

Der "Kapperich", bürgerlich Johannes Julius Ernst Weidenbörner, eines der letzten Aschaffenburger Originale, begeht in seinem Domizil, im Turmzimmer des Schönborner Hofes, Selbstmord. Der gelernte Mützenmacher erheiterte seine Mitmenschen durch seine Vorträge von Gedichten und durch seine Trinkfreudigkeit nach dem Motto: Ich möchte so lange leben, wie Bier gebraut wird!

24. September 1956

Die erste Städtepartnerschaft mit Perth/Schottland wird begründet.

15. März 1958

Das neue Rathaus wird zur Besichtigung freigegeben.

16. Februar 1960

2000 Bocksbeutel mit dem 1958er "Aschaffenburger Pompejaner" werden bei der Bayerischen Verwaltung der Staatlichen Schlösser, Gärten und Seen angeliefert. Es ist seit einem Jahrhundert der erste Wein, der aus den am Hang unterhalb des Pompejanums gewachsenen Trauben gewonnen wurde.

1. Dezember 1962

Das Gastspiel des Schauspielers und Rezitators Klaus Kinski (1926-1991) im Stadttheater endet mit einem Skandal. Der exzentrische Akteur unterbricht die Vorstellung, da ein Zuhörer hustet und Geldstücke auf die Bühne fliegen.

7. März 1974

Die Aschaffenburger City-Galerie wird als größtes überdachtes und vollklimatisiertes Einkaufszentrum einer europäischen Mittelstadt mit vier Kaufhäusern und 40 Einzelhandelsgeschäften eröffnet.

1. April 1975

Die selbständige Gemeinde Gailbach mit ihren rund 1360 Einwohnern wird nach Aschaffenburg eingemeindet.

1. Mai 1978

Eingemeindung von Obernau mit seinen rund 3360 Einwohnern nach Aschaffenburg.

1. April 1979

Gerhard Schröder, der spätere Bundeskanzler, wird in der TVA-Turnhalle als Bundesvorsitzender der Jungsozialisten in der SPD bestätigt.

2. Februar 1984

Als erstes Staatsoberhaupt der Bundesrepublik Deutschland besucht Bundespräsident Karl Carstens (1914-1992) Aschaffenburg. Er verleiht hier erstmals die Eichendorff-Plakette an Wandervereine aus dem gesamten Bundesgebiet.

17. Juni 1985

Nach Eröffnung einer Städtischen Dauerstellung zur Geschichte der Aschaffenburger Juden am 27. Juli 1984 wird der neugestaltete Wolfsthalplatz der Öffentlichkeit übergeben. Der ehemalige Standort der Synagoge soll Stätte der Besinnung und Rückerinnerung, aber auch sichtbares Zeichen der Versöhnung sein.

18. Oktober 1991

Mit einer großen Festveranstaltung wird die Stadthalle am Schloß einschließlich der Tiefgarage eröffnet.

27. September 2000

Als Fachhochschulstadt grüßt Aschaffenburg von den Ortsschildern. Fünf Jahre nach den ersten Vorlesungen in der ehemaligen Jägerkaserne entläßt Bayerns Wissenschaftsminister Hans Zehetmair bei einem Festakt im Stadttheater die Fachhochschule in ihre zum 1. Oktober gesetzlich wirksame Selbständigkeit.

März 2007

Im März wird der neu gestaltete Theaterplatz mit Stadtloggia und Sonnenuhr eingeweiht. Seine Neugestaltung war ein Meilenstein der politischen Kultur in Aschaffenburg. Ganz wichtig dabei war die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger.

Sommer 2011

Im Sommer 2011 feierten die Aschaffenburger die Vollendung eines der größten Bauprojekte in der Geschichte ihrer Stadt: den Bau des neuen Hauptbahnhofs und die Neugestaltung seines gesamten Umfelds. Entstanden ist ein Bahnhof, der ein Vorbild ist für ganz Bayern.

September 2011

Die neue FOS/BOS auf dem Gelände Bahnhof Nord wird eingeweiht.

Oktober 2011

Nach dreijähriger Umbauphase wurde das Stadttheater Ende Oktober wiedereröffnet und feierte seinen 200. Geburtstag. Das Stadttheater Aschaffenburg wurde 1811 unter Fürstprimas Carl Theodor von Dalberg erbaut. Rund 8,4 millionen Euro sind in den Umbau des Theaters geflossen. Das neue Stadttheater ist ein kulturelles Zentrum der Stadt.

Juni 2013

Am 28. Juni wird der letzte Teilabschnitt der Ringstraße feierlich eröffnet. Der letzte Abschnitt zwischen Schießhausbrücke und Bahnquerung wird frei gegeben. Der Ring ist nun rund, aber noch nicht fertig. Denn es wird noch am Nördlichen Ring die Bahnparallele an den Gleisen in Damm gebaut. Fertig wird diese Bahnparallele voraussichtlich 2017. Dann ist der Ring wirklich fertig. Seit den 1970er Jahren baute die Stadt an der Umgehungsstraße und hat fast 150 Millionen Euro, davon ca. 77 Millionen Euro Fördergelder in das Straßenbauprojekt investiert.

2014

Großes Jubiläumsjahr "400 Jahre Schloss Johannisburg"