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Geschichte der Stadtteile

Der flächenmäßig größte und gleichzeitig auch der einwohnerstärkste Stadtteil von Aschaffenburg ist Damm. Der Stadtteil liegt im nördlichen Stadtgebiet und wird von der Aschaff durchflossen.

Der 1. Juli 1901 war für die „Dämmer Leut’“ ein Freudentag: Man hatte die Eingliederung der Gemeinde nach Aschaffenburg zu feiern. Es war ein alter Wunsch der Bewohner Damms, sich „Bürger von Aschaffenburg und Inwohner von Damm“ nennen zu dürfen. Dafür protestierten sie sogar im Revolutionsjahr 1848.

Letztlich gab aber die zunehmende Industrialisierung den Ausschlag für die Eingliederung. Aus der Sicht städtischer Planer war Damm der perfekte Ort, um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen und neue Gewerbebetriebe anzusiedeln.

Damit verschwand allmählich der einstige Dorfcharakter Damms.

Heute ist Damm dicht besiedelt und die Bewohner freuen sich über ein blühendes Vereinsleben. Bestimmt wird das gesellschaftliche Leben vor allem durch den Zusammenhalt, der seit eh und je besteht. Der sogenannte „Dämmer Stolz“ ist ganz berechtigt: Denn aus dem ehemaligen Bauern- und Industriearbeiterdorf wurde ein Stadtteil mit modernem Anstrich und vielseitigen Angeboten.