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Coronavirus: Informationen, Antworten und Verhaltensregeln

15.04.2021:

Kein Corona-Gedenken auf dem Altstadtfriedhof

Am kommenden Sonntag richtet Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier um 13 Uhr im Konzerthaus Berlin am Gendarmenmarkt die zentrale Gedenkfeier für die in der Corona-Pandemie Verstorbenen aus. Auch die Städte und Gemeinden waren aufgerufen Gedenkfeiern zu veranstalten.
Wie bereits in verschiedenen Veröffentlichungen angekündigt wollte auch Oberbürgermeister Jürgen Herzing gemeinsam mit dem evangelischen Dekan Rudi Rupp, dem katholischen Dekan Martin Heim und dem Vorsitzenden der türkisch-islamischen Gemeinde Aschaffenburg, Orhan Akdemir, am 18. April 2021 auf dem Altstadtfriedhof der in der Stadt Aschaffenburg an Corona gestorbenen Menschen gedenken. Diese Gedenkfeier ist nun auf einen späteren Zeitpunkt verschoben worden.
„Da wir uns mitten in der dritten Welle mit den entsprechenden Kontaktbeschränkungen befinden, hätten wir keine Angehörigen auf den Friedhof einladen können. Es ist aber unser großes Anliegen, dass die Menschen vor Ort und nicht nur per Videostream die Möglichkeit haben, an der Gedenkfeier teilzunehmen“, begründet Herzing die Absage. Man werde das Gedenken zu einem späteren Zeitpunkt nachholen, wenn dann auch alle Opfer mit eingeschlossen werden könnten, die noch in den kommenden Wochen und Monaten am Corona-Virus erkrankten.
Die Gedenkfeier des Bundepräsidenten in Berlin findet unter strengen Hygienemaßnahmen statt und wird live im ZDF, im Deutschlandfunk und auf verschiedenen ARD-Hörfunkwellen übertragen. Um zu zeigen, dass der Aufruf des Bundespräsidenten in Aschaffenburg trotz der Absage nicht ungehört verhallt, werden am Sonntag, 18. April, um 17 Uhr die Glocken der evangelischen und katholischen Kirchen in der Stadt Aschaffenburg für etwa fünf Minuten läuten. Die DITIB Kocatepe Moschee wird einen islamischen Gebetsruf aussenden. Alle Bürgerinnen und Bürger sind um 17 Uhr aufgerufen, kurz inne zu halten und der Opfer und ihrer Angehörigen zu gedenken.