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Ill Niño - Live 2022

Die Latino-Metal-Fraktion Ill Nino lotet neue Extreme aus und setzt mit dem neuen Werk „Illmortals“ erneut auf eine Mischung aus Metal und groovig-tanzbarer Rhythmik und das in komplett neuer Besetzung. Den Nino-Stil zu beschreiben ist nicht leicht. Lateinamerikanische Takte geben typischen Tribal-Percussions den Lauf, Salsa-Basslinien gehen einher mit meterhohen Metal-Riffs. Egal, jedenfalls rocken die sechs jungen Herren ganz gehörig, was sie in den vergangenen Jahren bereits zweimal eindrucksvoll im Colos-Saal unter Beweis stellen konnten. Referenzen an Bands wie Machine Head, Sepultura oder auch Slipknot sind kein Geheimnis. Auf der anderen Seite liefern Ill Nino genügend innovative Substanz, um sich ihre eigene Nische zu schaffen. Wohlwissend, dass die Emotionen, die ein Salsa-Rhythmus erzeugt, die eines heftigen Thrash-Riffs übertreffen können, festigt die Band mit jedem neuen Album ihre Sonderstellung in der Szene.
1999 gegründet debütiert die Band zwei Jahre später auf Roadrunner Records. Ill Ninos druckvoller Sound, plus neue Ideen zur Bereicherung des Genres sorgen schon damals für offene Münder. Kein Wunder, dass „Revolution, Revolucion“ auch verkaufszahlenmäßig ziemlich gut abging. 2002 steuert die Band den Track „What Comes Around“ zum Soundtrack des Films „Resident Evil“ bei, bevor Ende 2003 Nachfolgklotz „Confession“ auf dem Tisch liegt.
Nach weltweiten Tourneen fühlt sich das Sextett weitgehend ausgebrannt, weshalb das dritte Album deutlich impulsiver klingen sollte. Und tatsächlich, „One Nation Underground“ kommt 2006 verdammt rockig daher und versprüht eine beeindruckende Ideenvielfalt. Die Riffwände noch dicker, rauer und unberechenbarer als in der Vergangenheit, erreichten stellenweise Metalcore-Grenzen. 2010 folgt das Album „Dead New World“, auf dem der Härtegrad etwas nach unten geschraubt wird. „Epidemia“ (2012) und „Til Death, La Familia“ (2014) ändern stilistisch wenig, verlieren aber zunehmend an Zuspruch.
Ill Nino versinken fünf Jahre in der Versenkung und tauchen 2019 mit neuem Line-Up und der Single „Sagre“ wieder auf. Was folgt sind massive bandinterne Auseinandersetzungen sowie Klagen um die „Marke“ Ill Nino. Der Split ist unvermeidbar und die Mannschaftsaufstellung künftig eine völlig andere. Mit dem neuen Song „Mascara“ im Gepäck präsentiert sich die Band in Zukunft wie folgt: Dave Chavarri (Drums), Laz Pina (Bass), Frontmann Marcos Leal (Shattered Sun), dem zurückgekehrten Percussionisten Daniel Couto, Gitarrist Jes DeHoyos (Sons Of Texas) und Sal Dominguez (ex-Upon A Burning Body).
Infos: www.colos-saal.de

 

 

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